Gaslog Aktie: Genau beobachten!

Der LNG-Transportmarkt erholt sich nach einem schwachen Jahr, doch starke Neubauten dämpfen das kurzfristige Potenzial. Politische Entscheidungen und asiatische Nachfrage prägen die Aussichten.

Die Kernpunkte:
  • Erholung der Frachtraten nach Tiefstand 2025
  • Starkes Wachstum der LNG-Tankerflotte
  • EU plant Importstopp für russisches LNG
  • Asiatische Nachfrage als zentraler Treiber

Die Notierung der Gaslog-Vorzugsaktien ist Geschichte, doch das Thema Flüssigerdgas (LNG) bleibt für Investoren hochaktuell. Nach einem schwierigen Vorjahr zeichnet sich für 2026 eine Erholung der Schifffahrtsraten ab. Doch reicht das aus, um das massive Flottenwachstum zu kompensieren?

  • Erholung der LNG-Raten nach schwachem Vorjahr erwartet.
  • Starkes Flottenwachstum dämpft kurzfristiges Aufwärtspotenzial.
  • EU-Importstopp für russisches LNG bis Ende 2026 geplant.

Zwischen Überangebot und Nachfrageschub

Der Markt für den Transport von Flüssigerdgas befindet sich in einer Transformationsphase. Während die Schifffahrtsraten nach den Tiefstständen von 2025 wieder anziehen, bleibt das robuste Flottenwachstum ein dämpfender Faktor. Die Anzahl der neu ausgelieferten LNG-Tanker übersteigt derzeit das Wachstum der weltweiten Verflüssigungskapazitäten.

Experten gehen davon aus, dass die Fundamentaldaten des Marktes im laufenden Jahr noch verhalten bleiben. Eine nachhaltige Verbesserung der Bedingungen ist erst für 2027 absehbar, wenn die Erweiterung der Exportinfrastruktur – insbesondere in Nordamerika – deutlich an Fahrt gewinnt. Bis dahin stützen vor allem die Verschrottung veralteter Schiffe und der Ausbau neuer Anlagen die langfristige Perspektive.

Asien und Geopolitik als Treiber

Für die zweite Jahreshälfte 2026 deutet sich eine Belebung an. Analysten erwarten, dass sinkende Preise und prognostizierte Hitzewellen in Asien die dortige Nachfrage zur Jahresmitte kräftig ankurbeln. Dies dürfte die Raten im Vergleich zum ersten Halbjahr stabilisieren. Gleichzeitig treibt der technologische Wandel die Branche: Über 60 Prozent der Schifffahrtsunternehmen planen, bis Ende des Jahres auf energieeffiziente Schiffe der nächsten Generation umzustellen.

Ein entscheidender Faktor bleibt die politische Entwicklung in Europa. Die Europäische Union verfolgt das Ziel, russische LNG-Importe bis Ende 2026 vollständig einzustellen. Diese geostrategische Verschiebung wird die globalen Handelsströme dauerhaft verändern und die Nachfrage nach Transportkapazitäten aus anderen Regionen erhöhen. Das globale Marktvolumen für LNG-Carrier wird für 2026 auf rund 17,4 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei der verstärkte Einsatz schwimmender Infrastrukturen wie FLNG- und FSRU-Einheiten zusätzliches Wachstum generiert.

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