Gazprom: Erneute Kehrtwende im Milliardenstreit!

Der Konflikt zwischen Gazprom (Russland) und Naftogaz (Ukraine) geht in die nächste Runde. In einem Urteil vom März 2018 wurde Gazprom durch ein Stockholmer Schiedsgerichts dazu verpflichtet, rund 2,6 Milliarden US-Dollar als Schadensersatz für nicht gelieferte Gasmengen an Naftogaz zu zahlen. Ein vom russischen Energiekonzern angerufenes Berufungsgericht in Stockholm hatte das Urteil jedoch Mitte Juni ausgesetzt. Doch nun kommt es zur nächsten Kehrtwende in der milliardenschweren Auseinandersetzung.

Zwangsvollstreckungen sollen fortgesetzt werden

Das Berufungsgericht habe seinen Beschluss über die Aussetzung der Vollstreckung des Schiedsspruchs wieder aufgehoben, berichten internationale Medien übereinstimmend. Das Gericht habe bestätigt, dass das Urteil vollstreckt werden müsse, erklärte der Direktor des ukrainischen Energieversorgers, Juri Witrenko. Naftogaz setze seine Zwangsvollstreckungen daher in allen Ländern fort. Dass die Aussetzung außerhalb von Schweden ohnehin nicht gelte, davon war man in der Ukraine bereits zuvor ausgegangen.

Gazprom will Entscheidung prüfen lassen

Laut der russischen Nachrichtenagentur Tass will Gazprom die Entscheidung des schwedischen Berufungsgerichts überprüfen lassen, seine frühere Entscheidung wieder zurückzuziehen. Das Unternehmen ließ mitteilen, „dass es seine Interessen weiterhin mit allen möglichen Mitteln aus den bestehenden Rechtsvorschriften verteidigen wird“. Gazprom hatte bereits früher angekündigt, gegen Pfändungsversuche durch Naftogaz, unter anderem in der Schweiz und den Niederlanden, rechtlich vorzugehen.

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Ein Beitrag von Achim Graf.

Quelle: Finanztrends
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