Ge Vernova Aktie: KI-Ausverkauf erwischt auch sie
Nach dem Kursverlust am Donnerstag legte die Aktie am Freitag zu; Analysten reduzierten ihre Kursziele, während der Trench-Kauf noch aussteht.

- Aktie fällt am Donnerstag um 7,5 Prozent
- Erholung am Freitag um 1,6 Prozent
- Verwaltungsrat verdoppelt Rückkauf-Ermächtigung auf 20 Milliarden Dollar
- Trench-Übernahme für Ende 2027 erwartet
Sorgen um die Finanzierung neuer Rechenzentren haben GE Vernova am Donnerstag unter Druck gesetzt. Die Aktie verlor im Zuge eines breiten Ausverkaufs KI-naher Werte 7,5%. Medienberichten zufolge fürchteten Anleger, teure Finanzierungen und politischer Druck könnten den Rechenzentrumsbau bremsen und die Nachfrage nach zugehöriger Energieausrüstung schwächen.
Am Freitag erholte sich das Papier um 1,6%. Medienberichten zufolge hatten zuvor auch Gewinnmitnahmen nach der Rally und gesenkte Analystenkursziele belastet. Hinzu kam die ausgeweitete Prognose für den EBITDA-Verlust im Windsegment.
Höhere Prognose und geplanter Zukauf
GE Vernova hatte am 28. Oktober die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 veröffentlicht und die Jahresprognose angehoben. Das Unternehmen erwartete für das vierte Quartal einen Auftragsbestand von mehr als $200 Milliarden.
Bis zum Jahresende rechnete GE Vernova außerdem mit vertraglich gebundener Gasausrüstung im Umfang von mindestens 130 GW. Der Verwaltungsrat erhöhte zugleich die Ermächtigung für Aktienrückkäufe von $10 Milliarden auf $20 Milliarden.
Ebenfalls am 28. Oktober vereinbarte GE Vernova die Übernahme der Trench Group von Triton Partners. Der Kaufpreis entspricht 9,0 Milliarden USD und soll je zur Hälfte mit Barmitteln und Schulden finanziert werden. Das Unternehmen erwartet den Abschluss Ende 2027, vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen.
Analysten senken ihre Zielmarken
Argus Research senkte am Dienstag das Kursziel von $1.300 auf $1.100 und behielt die Kaufempfehlung bei. Guggenheim hatte am Montag ebenfalls die Kaufempfehlung beibehalten, das Ziel jedoch von $1.450 auf $1.400 reduziert.
Jefferies strich GE Vernova am Montag von seiner Liste besonders bevorzugter Aktien und ersetzte den Wert durch Nextpower. Dabei handelte es sich um eine Listenänderung, nicht um eine formelle Herabstufung der Einstufung.
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