GEA Group ganz im Sinne von „Fit for 2020“

Das ist der Name für ein umfassendes Sparprogramm, welchem sich die GEA Group unterzieht. Ziel sind einfachere Strukturen und erhebliche Kostenvorteile.

 

© GEA Group
© GEA Group

Dafür sollen die bisher vier Sparten in nur noch zwei zusammengelegt werden. Zum einen ein Bereich für Entwicklung und Herstellung, zum anderen Serviceangebot mit Prozesslösungen. Die Verwaltung will GEA erheblich zentralisieren, auch mit Hilfe von Stellenabbau. Bis zum Jahr 2016 sollen ca. 1.450 Arbeitsplätze wegfallen.

Mehr Wachstum steht auf dem Programm. In der Zukunft will GEA damit schneller neue Märkte in den Schwellenländern erschließen. Der Fokus des Konzerns liegt nach dem Verkauf des Wärmetauschergeschäftes nunmehr in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie.

 

Quartalszahlen von GEA stimmen optimistisch

Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres verliefen positiv. So legte der Auftragseingang nach 1,02 Mrd. Euro im Vorjahr auf 1,12 Mrd. Euro zu. Der Umsatz stieg von zuvor 950,7 Mio. Euro auf gut 1 Mrd. Euro.

Auch der Auftragsbestand kletterte von 2,08 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf 2,25 Mrd. Euro. Das EBITDA erreicht nach 83 Mio. Euro nun 93 Mio. Euro und das EBIT stieg von 58,7 Mio. Euro auf 67,5 Mio. Euro an.

Einzig der Gewinn sank von zuvor 47,2 Mio. Euro auf 40,5 Mio. Euro. Hier wirkte sich jedoch im Quartal des Vorjahres die Gewinne aus dem Verkauf der Wärmetauschersparte aus.

 

GEA verspricht stabile Dividende

Durch das Sparprogramm erwartet der Vorstand von GEA bereits für dieses Geschäftsjahr erste Einsparungen. Ab dem Jahr 2017 sollen jährliche Einsparungen von mindestens 125 Mio. Euro erreicht werden.

Demzufolge erhöhte GEA die Prognose für das operative EBITDA. Hier soll 2015 ein Wert von 590 bis 640 Mio. Euro realisiert werden. Zuvor erwartete man ein EBITDA zwischen 580 bis 620 Mio. Euro. Die zu erwartende Dividende soll nach Angaben des Unternehmens nicht unter dem Wert des Vorjahres mit 0,70 Euro je Aktie liegen.

 

GEA: Aktie auf dem Weg zu alten Höhen?

Der Markt nahm die Zahlen wie erwartet gut auf. In der Folge stiegen die Papiere von GEA im gestrigen Tagesverlauf um 2,84%.

Das bisherige Jahreshoch bei über 47 Euro ist damit noch ein Stück entfernt. Wir sehen die Aktie jedoch auf einem guten Weg, sich hier wieder heranzuarbeiten. Nach Erreichen des alten Jahreshochs wäre nach oben hin alles möglich.

150512 GEA

GEA verfolgt eine durchdachte Strategie und ist, wie die Zahlen belegen, auf dem richtigen Weg. Insofern sollte die Aktie den Weg in Ihr Depot finden, hier ist noch Luft nach oben.

%d Bloggern gefällt das: