GEA: Klebert kauft 5.000 Aktien am 13. Mai

GEA-Vorstände kaufen eigene Aktien, während operative Kennzahlen steigen. Analysten zeigen sich optimistischer, der Aktienkurs bleibt jedoch volatil.

Die Kernpunkte:
  • Vorstand kauft Aktien im Wert von 275.000 Euro
  • Umsatz steigt auf 1,3 Milliarden Euro
  • JPMorgan hebt Kursziel und Rating an
  • Aktie erholt sich leicht, bleibt aber im Minus

GEA sendet gerade zwei unterschiedliche Signale. Operativ legt der Maschinenbauer zu, am Aktienmarkt bleibt die Lage aber nervös. Auffällig ist vor allem, dass ausgerechnet das Management selbst in größerem Stil Aktien kauft.

Chefetage greift zu

Vorstandschef Stefan Klebert kaufte am 13. Mai 5.000 Aktien über Xetra zu 55,15 Euro. Das Volumen lag bei 275.750 Euro. Einen Tag zuvor hatte Vorstandsmitglied Alexander Kocherscheidt bereits 800 Papiere zu 55,60 Euro erworben.

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Solche Insiderkäufe gelten an der Börse oft als Vertrauenssignal. Sie sind kein Garant für steigende Kurse, zeigen aber, dass Führungskräfte die eigene Bewertung offenbar nicht als zu hoch ansehen.

Institutionelle Nachfrage und Zahlenwerk

Auch auf Investorenseite hat sich etwas getan. Amundi meldete einen Anteil von 3,16 Prozent an GEA und überschritt diese Schwelle am 6. Mai. Der Vermögensverwalter hält damit mehr als 5,15 Millionen Aktien.

Die jüngsten Quartalszahlen liefern dafür den operativen Hintergrund. Der Umsatz stieg im ersten Quartal auf 1,3 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA auf 205,9 Millionen Euro. Die Marge lag bei 16,2 Prozent, der Auftragseingang bei 1,45 Milliarden Euro.

Trotz dieser Entwicklung reagierte der Markt nach der Vorlage der Zahlen mit Verkäufen. Die Aktie notiert am Donnerstag bei 55,55 Euro und damit rund 1,93 Prozent höher als am Vortag, bleibt aber auf Wochensicht mit minus 5,53 Prozent und auf Monatssicht mit minus 10,69 Prozent klar unter Druck.

Analysten werden etwas freundlicher

Auch die Analystenseite hat sich bewegt. JPMorgan hob das Kursziel von 58,20 auf 60,00 Euro an und stufte die Aktie von „Underweight“ auf „Neutral“ hoch. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut Konsens bei 65,15 Euro, die Spanne reicht von 51,00 bis 78,00 Euro.

GEA hält am Ausblick für das laufende Geschäftsjahr fest. Genau dort liegt jetzt der Prüfstein: Reichen die operativen Fortschritte aus, um den Kurs wieder näher an den gleitenden Durchschnitten von rund 61 Euro zu stabilisieren, oder bleibt der Markt vorerst auf Abstand?

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