Geely Aktie: Produktions-Pläne gekippt!
Geely verlagert die Polestar-Fertigung für Europa in bestehende Volvo-Werke und streicht Pläne für ein neues Werk. Der Absatz der Elektrotochter stieg zuletzt deutlich an.

- Produktionspläne für Ungarn gestrichen
- Absatz von Polestar-Fahrzeugen um 7 Prozent gestiegen
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch
- Fokus auf lokale Fertigung in Europa und USA
Der chinesische Autobauer Geely ordnet die europäische Fertigung seiner Tochter Polestar radikal neu. Statt geplanter Fabrikneubauten in Osteuropa rückt nun die Optimierung bestehender Standorte in den Mittelpunkt. Gleichzeitig beflügelt ein verändertes Käuferverhalten die aktuellen Absatzzahlen und treibt die Bewertung des Mutterkonzerns an.
Steigende Benzinpreise verändern die Psychologie der Autokäufer zugunsten der Elektromobilität. Laut Polestar-Chef Michael Lohscheller weicht die klassische Reichweitenangst zunehmend einer handfesten Sorge vor hohen Kosten an der Zapfsäule. Diese Verschiebung spiegelt sich direkt in den Büchern der Geely-Tochter wider. Im abgelaufenen Quartal stieg der Absatz um sieben Prozent auf 13.126 Fahrzeuge. Besonders der deutsche Markt stach mit einem Zulassungsplus von rund 50 Prozent hervor, womit Europa mit einem Gesamtanteil von 78 Prozent die wichtigste Absatzregion bleibt.
Neue Strategie gegen Strafzölle
Parallel zu den steigenden Verkaufszahlen zieht das Management weitreichende Konsequenzen aus dem komplexen regulatorischen Umfeld. Um drohende Importzölle für in China gefertigte Fahrzeuge zu umgehen, streicht Geely die Pläne für ein neues Werk in Ungarn. Stattdessen verlagert der Konzern die Produktion für den europäischen Markt in bestehende Volvo-Werke in Schweden, Belgien und der Slowakei. Auf dem US-Markt wird der „Polestar 3“ künftig exklusiv in amerikanischen Fertigungsstätten gebaut, um lokale Vorgaben direkt zu erfüllen.
Fokus auf Kapitaleffizienz
An der Börse wird diese Strategie der lokalen Wertschöpfung ohne teure Neubauten positiv aufgenommen. Die Aktie markierte gestern ein neues 52-Wochen-Hoch bei exakt 2,70 Euro und unterstreicht damit einen massiven Wertzuwachs von fast 43 Prozent innerhalb der letzten 30 Tage. Mit dem für 2028 fest terminierten Produktionsstart des „Polestar 7“ in Europa hat das Management bereits den nächsten konkreten Meilenstein für die regionale Expansion gesetzt.
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