Geht bei Osram jetzt wieder das Licht an?

Entschuldigen Sie diese etwas abgegriffene Floskel. Doch in den letzten Tagen gab es eine interessante Bewegung im Osram-Chart, die durchaus Anlass zu Optimismus gibt. Noch sind es erst drei Handelstage in Folge, an denen die Aktie des Licht-Spezialisten Gewinne verbuchen konnte.

Damit hat sich die langfristige Charttechnik noch nicht wesentlich verbessert. Bis zum nächsten Widerstand durch die 50-Tage-Linie bei derzeit 36,49 Euro sind es noch gut 10 % Abstand. Ganz zu schweigen von dem Abwärtstrend, in dem Osram seit Jahresanfang steckt.

Osram sucht nach Partnerschaften

Was allerdings am Markt gut ankommt, ist eine News, die von der Tochter Osram Opto  Semiconductors stammt. Diese ist einer Unternehmensallianz beigetreten, die an einem innovativen Beleuchtungskonzept für Fahrzeuginnenräume arbeitet. Dass der Automobilmarkt trotz der derzeitigen bekannten Probleme immer noch der interessanteste Ziermarkt für Osram-Produkte ist, bleibt weiterhin Tatsache. Entsprechende Partnerschaften, die letztlich zu Standardisierungen führen können, kommen entsprechend gut auch im Markt an.

Was machen die Shortseller?

Daran ändert auch nichts, dass die Shortseller bei Osram nicht locker lassen. Aktuell hatte Millenium International gemeldet, dass man eine Leerverkaufsposition von 0,54 % der ausstehenden Osram-Aktien aufgebaut habe. Damit summieren sich die bekannten leer verkauften Aktien von Hedgefonds auf 6,44 % des Aktienkapitals. Sollte die Osram-Aktie allerdings ihren aktuellen positiven Ansatz vorantreiben können, könnten hier vor allem einige schon länger investierte der Verkäufer zu der Erkenntnis kommen, dass es genug wäre. Sollten diese ihre Position reduzieren oder gänzlich glattstellen, würde dies als weiterer Turbo für die Osram-Aktie wirken.

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