General Mills Aktie: Plant 750 Millionen Einsparungen
General Mills hält an den Vorgaben für 2027 fest, plant 750 Millionen US-Dollar Einsparungen und kämpft weiter mit schwachen Absatzmengen.

- Ziele für Geschäftsjahr 2027 bestätigt
- 750 Millionen US-Dollar Einsparungen geplant
- Inflation am oberen Prognoserand
- Jefferies senkt Kursziel auf 35 US-Dollar
Mit einem umfangreichen Sparprogramm und Fortschritten bei der Neuausrichtung seiner Preisgestaltung steuert General Mills durch ein anspruchsvolles Marktumfeld.
Auf der Barclays Global Consumer Staples Conference bekräftigte der US-Lebensmittelkonzern seine Zielvorgaben für das Geschäftsjahr 2027. Das Management sieht die Phase der grundlegenden Preisanpassungen weitgehend abgeschlossen und verweist auf eine sich aufhellende Dynamik im nordamerikanischen Einzelhandelsgeschäft.
Für das laufende Geschäftsjahr 2027 stellt General Mills eine organische Nettoumsatzentwicklung zwischen einem Rückgang um 1,5 Prozent und einem leichten Zuwachs von 0,5 Prozent in Aussicht. Das bereinigte operative Ergebnis soll währungsbereinigt um 8 bis 13 Prozent sinken.
Beim bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen weiterhin mit einer Spanne von 3,00 bis 3,20 US-Dollar, während die Free-Cashflow-Konversionsrate bei etwa 95 Prozent des bereinigten Nachsteuergewinns liegen soll.
Kostendruck und millionenschwere Einsparungen
Gleichzeitig bleibt der Gegenwind durch steigende Aufwendungen spürbar. Nach Unternehmensangaben bewegt sich die Inflation derzeit am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 4 bis 5 Prozent.
Als Gegenmaßnahme setzt General Mills auf Effizienzsteigerungen und plant im Geschäftsjahr 2027 Kostensenkungen in Höhe von 750 Millionen US-Dollar durch Produktivitäts- und Transformationsmaßnahmen. Für Restrukturierungen, Transformationsprozesse sowie Transaktions- und Integrationskosten veranschlagt der Konzern Belastungen von insgesamt 80 bis 85 Millionen US-Dollar.
Am Kapitalmarkt spiegeln sich die anhaltenden Herausforderungen in einer gedämpften Bewertung wider. An den europäischen Handelsplätzen schloss das Papier am Freitag bei 30,78 Euro. Seit Jahresanfang summiert sich das Minus damit auf 23 Prozent, da Investoren vor allem die Absatzentwicklung im US-Lebensmittelsektor mit Skepsis beobachten.
Analysten blicken vorsichtig auf Absatzvolumen
Die Skepsis der Marktteilnehmer teilen auch Branchenbeobachter. Am vergangenen Donnerstag senkte das Analysehaus Jefferies das Kursziel für die Aktie von 36 auf 35 US-Dollar und bestätigte die Einstufung mit „Hold“. Als Begründung führten die Analysten fortbestehende Bedenken hinsichtlich der Volumenentwicklung an.
General Mills muss in den kommenden Quartalen beweisen, dass die eingeleiteten Kostensenkungen und die Neujustierung des Sortiments ausreichen, um die Absatzmengen im Heimatmarkt wieder nachhaltig zu stabilisieren.
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