Generali Aktie: Rückkaufprogramm läuft

Der Versicherungskonzern erwarb für über 54 Millionen Euro eigene Papiere, um langfristige Vergütungspläne für die Belegschaft abzusichern und die Kapitalstrategie umzusetzen.

Die Kernpunkte:
  • Rückkauf von 1,56 Millionen Stammaktien
  • Finanzierung von Mitarbeiter-Anreizprogrammen
  • Eigenbestand erreicht 3,26 Prozent des Kapitals
  • Aktie notiert nahe 52-Wochen-Hoch

Generali nutzt den Rückkauf eigener Aktien gezielt, um die langfristigen Vergütungspläne für seine Belegschaft abzusichern. Zwischen dem 9. und 13. Februar 2026 erwarb der Versicherer ein Millionenpaket an Papieren über die Börse in Mailand. Doch warum greift der Konzern ausgerechnet jetzt in diesem Umfang zu?

Millioneninvestition in eigene Anteile

Insgesamt kaufte Generali im genannten Zeitraum rund 1,56 Millionen Stammaktien zu einem gewichteten Durchschnittspreis von 34,92 Euro. Mit einem Gesamtvolumen von über 54 Millionen Euro finanziert der Konzern damit wesentliche Teile seines „Long Term Incentive Plans“ (LTIP) für die Jahre 2025 bis 2027. Diese Rückkäufe dienen primär der Bereitstellung von Anteilen für aktienbasierte Anreizprogramme, die von der Hauptversammlung im April 2025 genehmigt wurden.

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Strategisches Kapitalmanagement

Nach Abschluss dieser Transaktionen hält der Versicherungskonzern zusammen mit seinen Tochtergesellschaften nun etwa 50,5 Millionen eigene Aktien. Dies entspricht einem Anteil von 3,26 Prozent am gesamten Grundkapital. Marktbeobachter interpretieren das kontinuierliche Vorgehen als Zeichen für eine disziplinierte Umsetzung der internen Kapitalstrategie.

An der Börse zeigt sich der Titel derweil robust: Die Aktie notiert aktuell bei 35,68 Euro und hält damit den Kontakt zu ihrem 52-Wochen-Hoch von 36,17 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 70,1 deutet die technische Lage jedoch auf eine kurzfristig überkaufte Situation hin.

Die jüngsten Zukäufe schließen eine weitere Phase im Rahmen des aktuellen Vergütungsmodells ab. Mit dem Bestand von nun 3,26 Prozent des Grundkapitals ist die Basis für die Zuteilungen der kommenden Anreizprogramme bis 2027 gelegt.

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