Gerresheimer Aktie: BaFin prüft weiter
Die Finanzaufsicht intensiviert ihre Untersuchung bei Gerresheimer und nimmt zusätzlich den Halbjahresbericht 2025 ins Visier, was die ohnehin angeschlagene Aktie weiter belastet.

- Finanzaufsicht intensiviert Prüfung des Jahresabschlusses
- Zusätzliche Kontrolle des Halbjahresberichts 2025 angeordnet
- Aktie leidet unter hoher Unsicherheit und Prüfungsdruck
- Kurs zeigt starke Verluste in den letzten Monaten
Die BaFin lässt bei Gerresheimer nicht locker. Die Finanzaufsicht weitet ihre laufende Bilanzprüfung aus – und setzt zusätzlich eine neue Prüfung an. Was bedeutet das für die ohnehin angeschlagene Aktie?
BaFin legt nach: Mehr als nur 2024
Konkret nimmt die BaFin den Konzernabschluss 2024 nun umfassender unter die Lupe. Gleichzeitig startet die Behörde eine zusätzliche Prüfung des Halbjahresfinanzberichts 2025. Damit setzt sie eine Untersuchung fort, die bereits im September 2025 begonnen hatte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gerresheimer?
Der ursprüngliche Schwerpunkt lag auf der Bilanzierung sogenannter „Bill-and-hold“-Verträge. Dabei werden Waren zwar fakturiert, bleiben aber zunächst beim Lieferanten im Lager. Genau hier sind die Regeln zur Umsatzrealisierung streng – und damit anfällig für Abgrenzungsfragen. Die angekündigte Ausweitung deutet darauf hin, dass die Aufsicht über diesen Punkt hinaus weitere Bilanzaspekte prüfen will.
Nervosität trifft auf schwachen Kursverlauf
An der Börse kommt zusätzliche Unsicherheit selten gut an. Nach der Mitteilung stand der Titel erneut unter Druck – auch wenn die Aktie am Freitag mit 16,80 Euro immerhin 7,90% zulegen konnte. Der größere Kontext bleibt jedoch eindeutig negativ: In den letzten 30 Tagen ging es um 37,08% nach unten, auf Sicht von zwölf Monaten sogar um 78,91%.
Auch technisch wirkt das Papier angeschlagen. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt liegt bei rund -50,83%, der RSI (14 Tage) bei 17,7 – ein Wert, der die hohe Spannung im Markt widerspiegelt. Dazu passt die auffällig hohe 30-Tage-Volatilität von 113,05%.
Unterm Strich bleibt die Lage von der Prüfungsunsicherheit geprägt: Die BaFin überprüft nicht nur den Abschluss 2024 intensiver, sondern nimmt mit dem Halbjahresbericht 2025 ein weiteres Werk ins Visier – und genau diese Ausweitung ist aktuell der zentrale Belastungsfaktor für die Stimmung rund um die Aktie.
Gerresheimer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gerresheimer-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Gerresheimer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gerresheimer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Gerresheimer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




