Gerresheimer Aktie: Mehr Abwärtstrend?
Der Verpackungsspezialist Gerresheimer befindet sich im Umbau. Der Fokus liegt auf dem Geschäftsbericht Ende Februar, der Klarheit über die Finanzen und die geplante Ausgliederung der Sparte Moulded Glass bringen soll.

- Strategischer Umbau nach Prognosekürzung und Chefwechsel
- Wichtiger Geschäftsbericht am 26. Februar 2026 erwartet
- Geplante Ausgliederung der Sparte Moulded Glass
- Interims-CEO Röhrhoff führt das Unternehmen übergangsweise
Der Verpackungsspezialist befindet sich mitten im strategischen Umbau. Nach einem turbulenten Jahr mit Prognosekürzung und Chefwechsel richten sich die Blicke der Investoren nun nach vorne. Doch wann gibt es endlich belastbare Zahlen zur Neuausrichtung und Klarheit über den zukünftigen Kurs?
Der Fahrplan steht
Der entscheidende Termin im Kalender ist der 26. Februar 2026. An diesem Tag veröffentlicht der Konzern den Geschäftsbericht für das abgelaufene Jahr. Erst dann erhalten Investoren ein vollständiges Bild der finanziellen Lage nach den Unruhen des Vorjahres. Weitere Fixpunkte sind der Quartalsbericht am 16. April und die Hauptversammlung am 3. Juni 2026. Bis Ende Februar müssen sich Anleger jedoch voraussichtlich mit einer Nachrichtenflaute arrangieren.
Baustellen im Blick
Inhaltlich steht vor allem die Zukunft der Sparte „Moulded Glass“ auf der Agenda. Die geplante Ausgliederung und der Verkaufsprozess dürften bei der kommenden Berichterstattung konkretisiert werden. Zudem sorgt die Personalie an der Spitze für Gesprächsstoff: Seit Oktober 2025 führt Uwe Röhrhoff die Geschäfte übergangsweise. Der Markt wartet hier auf Signale für eine dauerhafte Besetzung des CEO-Postens.
Marktumfeld bleibt herausfordernd
Operativ ruhen die Hoffnungen auf dem Bereich Biologika und den sogenannten GLP-1-Medikamenten (Abnehmspritzen). Doch das Umfeld ist nicht ohne Risiken. Wettbewerber Schott Pharma signalisierte zuletzt eine verhaltene Nachfrage, und auch Gerresheimer musste im Oktober 2025 die eigene Prognose aufgrund schwächeren Marktwachstums senken. Ob die Wachstumstreiber die Schwäche im restlichen Geschäft kompensieren können, müssen die kommenden Daten beweisen.
Aktuell fehlen kurzfristige operative Treiber für den Kurs. Die Aufmerksamkeit des Kapitalmarktes konzentriert sich nun voll auf den 26. Februar. An diesem Stichtag wird sich anhand der Geschäftszahlen und des Ausblicks zeigen, wie weit die strategische Neuausrichtung unter der Interimsführung tatsächlich vorangekommen ist.
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