Gerry Weber macht rund 120 Filialen zu

Gerry Weber hat sich mit seinen Arbeitnehmervertretern über weitere Eckpunkte zur laufenden Sanierung geeinigt. Demnach werden ca. 120 Filialen geschlossen und 454 Stellen abgebaut.

Das Unternehmen bezeichnet die Einigung als „weiterer Meilenstein bei der laufenden Restrukturierung“. Die Maßnahmen werden sofort umgesetzt und laufen voraussichtlich bis Ende 2021. Denn man will das Unternehmen, welches im Januar in Bielefeld den Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt hat, wieder in der richtigen Spur sein. Und scheinbar ist Gerry Weber auf dem richtigen Weg, denn man erhält Rückenwind vom Markt.

Rückenwind vom Markt

Johannes Ehling, Vorstandssprecher der Gerry Weber sagte: “Wir spüren, dass wir aufgrund der bereits ergriffenen Maßnahmen zur Neupositionierung, insbesondere im Retail, Rückenwind im Markt erhalten. Die Effekte aus den leider unverzichtbaren Sanierungsmaßnahmen werden diesen Rückenwind sicherlich verstärken.”

Abfindungen für Mitarbeiter

Nach wie vor verfolgt Gerry Weber den ursprünglichen Sanierungsplan, nach dem europaweit die Schließung von rund 180 Verkaufsflächen (ohne Hallhuber) sowie der Abbau einer korrespondierenden Anzahl von Vollzeitarbeitsplätzen vorgesehen sind. Die Belegschaft von Gerry Weber erhält im laufenden Jahr weder Jahressonderzahlungen noch Urlaubsgeld und die Mitarbeiter, die von der Kündigung betroffen sind, sollen über Sozialpläne Abfindungen und Transferangebote erhalten

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