GESCO-Zahlen von Verschiebung der Großaufträge geprägt

Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/2017, das den Zeitraum vom 01. April bis zum 30. September 2016 umfasst, blieb bei GESCO verhalten. Der "Spezialist für Nachfolgefragen im Mittelstand", wie man sich selbst bezeichnet, hat mit anhaltenden Problemen in der Eurozone wie niedrigen Ölpreisen und politischen Unsicherheiten zu kämpfen. Somit bleibt die Investitionsneigung der Unternehmen gebremst.

© GESCO
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Das erste Halbjahr der Wuppertaler war besonders belastet, weil Auslieferungen von Großaufträgen, die ursprünglich im ersten oder zweiten Quartal vorgesehen waren, von den Kunden ins dritte Quartal verschoben wurden. In diesem wurden etliche Maschinen und Anlagen ausgeliefert, was sich umsatz- und ergebniswirksam zeigte. Auch im vierten Quartal stehen noch einige Auslieferungen an, allerdings entwickelt sich das operative Geschäft insgesamt eher rückläufig, denn das Ergebnis wird von Einmalaufwendungen belastet.

GESCO schwächelt beim Auftragseingang

Der Auftragseingang erreichte einen Wert von 250,29 Mio. Euro, das sind 3 % weniger als noch im Vorjahr (258,10 Mio. Euro). Der Umsatz lag im ersten Halbjahr bei 228,74 Mio. Euro, ebenfalls 3,6 % weniger als noch in 2015 mit 237,31 Mio. Euro. Die Ergebniskennzahlen waren somit deutlich rückläufig. Das EBIT lag bei 10,60 Mio. Euro zu 16,05 Mio. Euro im Vergleich und der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter erreichte 4,84 Mio. Euro. Das waren 39,2 % weniger als die 7,96 Mio. Euro des vergangenen Jahres.

Beim Konzernumsatz bestätigt GESCO seinen Ausblick des Gesamtjahres. Beim Jahresüberschuss nach Anteilen Dritter wird aus heutiger Sicht ein Wert von 13,5 Mio. Euro allerdings nicht mehr realistisch zu erreichen sein. Man erwartet nun Zahlen zwischen 11,5 und 12,5 Mio. Euro.

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