GFT Technologies: Strategischer Fokus trotz kurzfristiger Rückschläge

GFT Technologies fokussiert auf KI und internationale Expansion, trotz kurzfristiger operativer Rückschläge und Prognoseanpassungen.

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Die Kernpunkte:
  • Starker Fokus auf KI und Cloud-Transformationen
  • Internationale Expansion durch Zukauf in Brasilien
  • Ambitionierte Ziele bis 2029 trotz aktueller Herausforderungen
  • Turnaround in Großbritannien zur Stabilisierung

In der neuesten Ausgabe von „NebenwerteWelt im Gespräch“ spricht Carsten Müller mit Dr. Jochen Ruetz, CFO von GFT Technologies, über die aktuelle Lage und die Perspektiven eines Unternehmens, das seit Jahren zu den festen Größen der digitalen Transformation zählt.

Mit mehr als 11.000 Mitarbeitern in 18 Märkten erwirtschaftet GFT rund 90 % seines Umsatzes in der Finanzbranche. Doch der Blick geht längst darüber hinaus: Zukunftsthemen wie generative KI, Robotik und Cloud-Transformationen stehen im Mittelpunkt. Besonders das interne KI-Tool „Wings“ gilt als Produktivitäts-Booster, der Entwicklungsprozesse um bis zu 90 % beschleunigen kann.

Operativ hat GFT aktuell jedoch Gegenwind. In Großbritannien läuft ein Turnaround, der Umsatz- und Ertragsrückgänge stoppen soll. Im Bereich „Software Solutions“ hinkt die Geschäftsentwicklung hinterher, und der starke Euro drückt auf die Prognosen. Dennoch bleibt das Ziel ambitioniert: Bis 2029 sollen 1,5 Mrd. Euro Umsatz und eine EBIT-Marge von 9,5 % erreicht werden.

Ein wesentlicher Baustein dieser Wachstumsstrategie ist die internationale Expansion in bestehenden Märkten. So öffnet der Zukauf des brasilianischen SAP-Spezialisten Megawork neue Chancen im margenstarken Migrationsgeschäft – und bietet Zugang zu zusätzlichen Branchen wie Gesundheit, Pharma und öffentlicher Versorgung.

Im Podcast erläutert Dr. Ruetz, wie GFT das Vertrauen der Investoren nach der jüngsten Prognoseanpassung zurückgewinnen will und warum die mittelfristigen Wachstumsaussichten trotz aktueller Herausforderungen intakt bleiben.

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