Givaudan steigert Gewinn, enttäuscht aber Analysten

Beim Schweizer Spezialisten für Aromen und Riechstoffe Givaudan lief es im vergangenen Jahr recht ansehnlich. Das Unternehmen, das unter anderem mit der deutschen Symrise im Wettbewerb steht, konnte im letzten Jahr seinen Gewinn um 3,1 % auf 644 Million Franken steigern. Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis sogar etwas stärker um 4,2 % auf 4,7 Milliarden Franken.

Allerdings enttäuschte das Unternehmen damit die Analystenerwartungen. Diese hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 696 Millionen Franken gerechnet. Obwohl Givaudan hier nicht das erwartete Wachstum schaffte, stellt man den eigenen Aktionären dennoch eine Dividendenerhöhung von bislang 54 Franken auf 56 Franken in Aussicht. Außerdem werden die Wachstumsziele bestätigt.

Im Sommer letzten Jahres hatte Givaudan seine mittelfristigen Ziele bis 2020 abgesenkt. Nun werden diese immerhin nochmals bestätigt. Danach will die Firma, die unter anderem Aroma- und Duftstoffe für Körperpflegeprodukte und Haushaltswaren liefert, den Umsatz organisch um jährlich 4-5 % steigern.

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