GK Software: SAP-Kooperation bringt Aufschwung

Besonders im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat GK Software hervorragende Neunmonats-Zahlen vorgelegt. Der Umsatz konnte zulegen und das Ergebnis wieder deutlich ins Plus rutschen. Auch dank einer noch engeren Zusammenarbeit mit SAP hat das Software-Unternehmen wieder schwarze Zahlen geschrieben. Eine Übernahme durch den Giganten aus Walldorf scheint weiterhin möglich – konkrete Verhandlungen gibt es derzeit aber wohl nicht.

© Fotolia / Coloures-pic
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Das Software-Unternehmen ist spezialisiert auf Lösungen für Einzelhandelsunternehmen. Und in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat der Konzern aus Sachsen damit deutlich mehr verdient als im Vorjahr – auch wegen einiger großer Neukunden wie zum Beispiel Gerry Weber.

Mit einem Plus von mehr als 25 Prozent lag der Umsatz der ersten neun Monate bei 53,1 Millionen Euro. Auch der operative Gewinn ist mit gut einer Million Euro deutlich verbessert – in Vorjahr hat es hier noch einen satten Verlust gegeben. Bis 2018 möchte das Unternehmen nun wieder eine EBIT-Marge von 15 Prozent erreichen.

Mit SAP erfolgreich in die Zukunft?

Die enge Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen SAP ist für GK Software mit Sicherheit ein Erfolgsfaktor. SAP hat für einige Produkte den Vertrieb übernommen, vor allem bei der globalen Ausrichtung hilft die Kooperation.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mal wieder eine Übernahme im Gespräch ist. Aktuell scheint es zwar laut Konzernchef Gläß keine konkreten Gespräche zu geben. In den kommenden Jahren ist eine Übernahme durch Branchen-Primus SAP jedoch gut vorstellbar.

GK Software-Aktie nach den guten Zahlen im Plus

Für das Papier von GK Software ging es in 2016 insgesamt deutlich nach oben. Seit Jahresbeginn liegt das Plus bei rund 66 Prozent. Nach den guten Umsatz- und Ergebnis-Zahlen konnte der Kurs der Aktie nochmal kräftig zulegen, im heutigen Handel ging es für den Titel jedoch zwischenzeitlich etwas bergab. Die langfristigen Aussichten für die GK-Aktie sind ordentlich – die enge Zusammenarbeit mit SAP und eine mögliche Übernahme bringen weitere Wachstums-Phantasien.

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