GK Software: Vorläufige Zahlen und Terminplan stoßen auf Missfallen

Der Spezialist für Abrechnungs- und Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel hat seine vorläufigen Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2014 vorgelegt. Und dabei eher für lange Gesichter gesorgt.

 

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@ GK Software

Was unter anderem daran lag, dass die Umsatzsteigerung mit 5,1% auf 44,63 Mio. Euro als etwas mager empfunden wird. Das wurde insgesamt als Rückschritt gesehen, nachdem in den ersten neun Monaten der Umsatz noch um 6,7% zum Vorjahreszeitraum zulegen konnte. Hinzu kam:

Bei der Profitabilität lag das EBITDA mit 0,04 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (3,34 Mio. Euro). Am Ende weist GK Software für das Gesamtjahr einen Verlust von 1,87 Mio. Euro aus. Und auch das noch:

 

Bilanz-Verzögerung bei GK Software stößt auf Missfallen

Ursprünglich war für heute die Vorlage der endgültigen Bilanz avisiert worden. Doch GK erklärte, dass wegen Verzögerungen im Erstellungsprozess der Bilanz die endgültigen Zahlen – und damit auch wichtige Details – voraussichtlich erst am 15. Mai veröffentlicht werden können. Das sorgte im ersten Augenblick für einigen Druck auf die Aktie, die bis auf ein Monats-Tief bei 35,50 Euro fiel.

Allerdings setzte relativ zügig wieder eine Erholung ein. Was auch damit zu tun, dass GK Software in den vergangenen Wochen einige sehr positive Meldungen abliefern konnte, die ja jetzt nicht vom Tisch verschwinden. Insbesondere die Gewinnung neuer Kunden in den USA sowie die Eröffnung einer ersten Niederlassung in Südafrika gehören dazu.

 

Trotz Dämpfer bleibt GK Software mittelfristig interessant

Fazit: Es ist damit zu rechnen, dass die Aktie von GK Software den ersten Dämpfer gut verdaut. Zumal selbst der ausgewiesene Verlust im direkten Vergleich zum Stand der 9-Monats-Bilanz eine Besserung aufzeigte.

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Aktuell raten wir wegen des bestehenden Abwärtstrends vom Einstieg ab, doch sollte der Wert weiter beobachtet werden.

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