Glencore Aktie: Die FT hört von neuen Regeln für Nagle

Der Rückkauf ist Teil des laufenden Programms; die erworbenen Aktien sollen eingezogen werden.

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Die Kernpunkte:
  • Rund 6,4 Millionen Aktien erworben
  • Nettopreis je Aktie: CHF 3,6553
  • Kupferproduktion im dritten Quartal: 201,6 kt
  • Investorenpräsentation für den 7. Dezember angekündigt

Glencore hat am Freitag den Rückkauf von rund 6,4 Millionen eigenen Aktien von UBS AG gemeldet. Die im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms erworbenen Papiere sind zur Einziehung bestimmt.

Konditionen und Stimmrechte

Der Kaufpreis betrug nach Angaben von Glencore brutto CHF 5,6235 je Aktie. Nach Abzug der Schweizer Quellensteuer von 35 % lag der Nettopreis bei CHF 3,6553 je Aktie.

Am 2. November meldete Glencore insgesamt rund 11,7 Milliarden Stimmrechte zum Geschäftsschluss am 30. Oktober. Diese Zahl dient Anlegern als Nenner, wenn sie berechnen, ob ihre Beteiligung eine meldepflichtige Schwelle erreicht.

Produktionsprognose mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Im Produktionsbericht vom 29. Oktober hielt Glencore an der Jahresprognose für 2026 fest. Innerhalb der jeweiligen Spannen erwartet das Unternehmen Kupfer und Kokskohle am unteren Ende, Zink und Energiekohle am oberen Ende. Nickel soll in der Mitte liegen.

Die eigene Kupferproduktion erreichte im dritten Quartal 2026 insgesamt 201,6 kt. Seit Jahresbeginn waren es 598,6 kt. Für das bereinigte operative Ergebnis des Marketinggeschäfts erwartet Glencore 2026 mehr als 5 Mrd. US-Dollar.

Das gemischte Produktionsbild belastete nach Medienberichten die Aktie nach Veröffentlichung des Berichts. Als weiteren Grund für die Kursreaktion nannte der damalige Marktbericht die vorsichtige Anlegerstimmung.

Daneben berichtete Reuters am 2. November unter Berufung auf die Financial Times über erwogene Vergütungsänderungen für CEO Gary Nagle. Glencore wolle die Regelung für einen Kontrollwechsel so ändern, dass bestimmte langfristige Aktienzuteilungen bei einer Übernahme und seinem Ausscheiden früher unverfallbar werden könnten. Auch eine inflationsbedingte Anpassung des Fixgehalts werde erwogen. Glencore lehnte laut Reuters eine Stellungnahme ab.

Am Freitag kündigte das Unternehmen außerdem seine jährliche Investorenpräsentation für den 7. Dezember um 11:00 Uhr britischer Zeit an.

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