Global Fashion Group Aktie: EBITDA verbessert sich auf minus 5,3 Millionen

Umsatzrückgang, aber operativer Fortschritt: Global Fashion Group hat die Q1-Zahlen vorgelegt. Die Bilanz fällt gemischt aus – und zeigt, warum die Aktie dennoch zulegt.

Der Online-Modehändler meldet für das erste Quartal einen Nettowarenwert von 215,2 Millionen Euro. Das sind 3,0 Prozent weniger als im Vorjahr – bereinigt um Währungseffekte. Der Umsatz sank auf 137,9 Millionen Euro, ein Minus von rund 5 Prozent.

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Die Aktie reagierte positiv. Sie notiert bei 0,49 Euro und legte am Dienstag um 3,8 Prozent zu. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von fast 79 Prozent. Allerdings liegt der Kurs nur gut 10 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.

Marge im Fokus

Trotz der rückläufigen Erlöse verbessert sich das operative Ergebnis deutlich. Das bereinigte EBITDA stieg von minus 10,7 auf minus 5,3 Millionen Euro. Die Marge erhöhte sich um 3,5 Prozentpunkte auf minus 3,8 Prozent.

Treiber sind strenge Kostenkontrolle und eine bessere Rohertragsmarge. Sie legte um 0,5 Prozentpunkte auf 46,5 Prozent zu. Das Management setzt gezielt auf profitablere Bestellungen.

Die aktive Kundenbasis schrumpfte zwar auf 7,2 Millionen – ein Minus von bis zu 7,8 Prozent. Doch die verbleibenden Kunden bestellen häufiger: Die Bestellfrequenz stieg um 1,9 Prozent auf das 2,4-fache. Der durchschnittliche Bestellwert wuchs um 5,2 Prozent auf 61,20 Euro. Das kompensierte teilweise den Rückgang der Gesamtbestellungen um 7,7 Prozent.

Ausblick bestätigt

Das Management hält an der Jahresprognose fest. Der Nettowarenwert soll 2026 zwischen minus 4 und plus 4 Prozent liegen – umgerechnet 990 Millionen bis 1,07 Milliarden Euro. Beim bereinigten EBITDA rechnet GFG mit 15 bis 25 Millionen Euro.

Die Prognose berücksichtigt schwächere Erwartungen für das erste Halbjahr. Für die zweite Jahreshälfte zeichnet das Unternehmen verschiedene Szenarien. Risiken sieht es unter anderem in Zinsentwicklungen und Wahlzyklen.

Die Kasse ist gut gefüllt: Pro-forma-Bargeld von 109 Millionen Euro, Netto-Cash von 86 Millionen. Der Aktienrückkauf wurde Anfang Mai vorübergehend gestoppt. Auf der Hauptversammlung im Mai stimmen die Aktionäre über eine neue Ermächtigung ab.

Die operative Trendwende ist eingeleitet. Ob sich daraus ein nachhaltiger Kursanstieg entwickelt, hängt nun vom zweiten Halbjahr ab – und davon, ob die bestätigte Prognose tatsächlich erreichbar ist.

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