Global X Copper Miners ETF: UBS hebt Kupferprognosen um 13 Prozent
Eine bullische Analyse der UBS beflügelt den Global X Copper Miners ETF. Die Bank sieht Kupfer als Schlüsselrohstoff und hebt Prognosen sowie Kursziele an.

- UBS erhöht Kupferpreis-Prognosen deutlich
- Sandfire Resources und Capstone profitieren
- ETF verwaltet 7,4 Milliarden Dollar Vermögen
- Markt rotiert in den Materialsektor
Eine bullische Sektoranalyse der UBS hat den Global X Copper Miners ETF am Freitag kräftig beflügelt. Die Großbank sieht Kupfer als Dreh- und Angelpunkt des aktuellen Bergbauzyklus — und hob die Kursziele für mehrere Schwergewichte im Portfolio des ETFs an. Der Fonds notierte bei Handelsschluss bei 83,31 US-Dollar, ein Plus von 0,35 Prozent.
UBS sieht Kupfer als zentralen Rohstoff des Zyklus
Die UBS-Studie vom 22. Mai 2026 nennt drei langfristige Treiber für Kupfer: die anhaltende Elektrifizierungsnachfrage durch Elektroautos, den Ausbau der Stromnetze und die Expansion von KI-Rechenzentren. Die Bank erhöhte ihre Kupferpreisprognosen für 2026 bis 2028 um bis zu 13 Prozent.
Das wirkte sich direkt auf die Einzeltitel im ETF aus. Sandfire Resources wurde von „Verkaufen“ auf „Neutral“ hochgestuft, das Kursziel stieg auf 20,00 Dollar. Die Aktie legte um 3,5 Prozent zu. Capstone Copper blieb auf „Kaufen“, das Kursziel kletterte auf 18,00 Dollar — ein Plus von 3,1 Prozent. Evolution Mining gewann ebenfalls 3,1 Prozent nach einer Hochstufung auf „Kaufen“.
Konzentriertes Portfolio mit globalen Schwergewichten
Der ETF verwaltet rund 7,41 Milliarden Dollar Nettovermögen bei 41 Einzeltiteln. Die zehn größten Positionen machen knapp 59 Prozent des Fondsvermögens aus. Führend sind Teck Resources mit 5,35 Prozent und BHP Group mit 5,17 Prozent. Die Gewichtung erlaubt es dem Fonds, von Kursausschlägen bei großen Produzenten wie Freeport-McMoRan und Southern Copper überproportional zu profitieren.
Neben den Large-Cap-Upgrades sorgten auch kleinere Produzenten für Bewegung. Orion Minerals sammelte 15,4 Millionen Dollar für sein Kupfer-Zink-Projekt Prieska in Südafrika ein. Abitibi Metals meldete hochwertige Bohrergebnisse aus seinem B26-Projekt.
Markt dreht in Rohstoffe
Die Rotation in den Materialsektor kommt zu einem Zeitpunkt erhöhter Volatilität an den breiten Märkten. Analysten prognostizieren für Ende 2026 ein Kupferdefizit von bis zu 600.000 Tonnen — ein strukturelles Angebotsproblem. Der ETF notiert knapp 13 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 95,70 Dollar, hat aber innerhalb eines Jahres rund 113 Prozent zugelegt.
Auffällig: Der RSI liegt bei 15,6 — ein stark überverkauftes Niveau. Das deutet darauf hin, dass der jüngste Kursrutsch technisch übertrieben sein könnte. Mit einem Abstand von gut 18 Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Die UBS-Studie liefert jetzt einen fundamentalen Anker für eine mögliche Erholung.
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