GLOBALFOUNDRIES Aktie: 300 Millionen aus CHIPS Act
Washington sagt GlobalFoundries 300 Millionen Dollar für KI-Chip-Entwicklung zu. Die Aktie erholt sich und steigt über den 200-Tage-Durchschnitt.

- 300 Millionen Dollar Förderung aus Washington
- Fokus auf Silizium-Photonik für KI
- Umsatzziele von über einer Milliarde Dollar
- Aktie erholt sich auf 47,50 Euro
GlobalFoundries erhält massiven Rückenwind aus Washington. Eine Förderzusage über 300 Millionen US-Dollar beendet die heftige Talfahrt der Aktie. Die Mittel fließen gezielt in die Entwicklung neuer Chip-Technologien für Künstliche Intelligenz.
Fokus auf KI-Infrastruktur
Das US-Handelsministerium und der Konzern unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung. Das Kapital stammt aus dem US-Förderprogramm CHIPS Act. GlobalFoundries beschleunigt damit die Forschung im Bereich der Silizium-Photonik. Diese Technik ermöglicht eine schnellere und effizientere Datenübertragung in Rechenzentren.
Parallel dazu investiert das Unternehmen in innovative Packaging-Verfahren. Dazu gehört etwa das sogenannte 3D-Hybrid-Bonding. Diese Technologien gelten als entscheidende Bausteine für die nächste Generation der KI-Infrastruktur.
Ambitionierte Umsatzziele
Der Halbleiterhersteller richtet sein Geschäft strategisch neu aus. Bis Ende 2028 soll der jährliche Umsatz in diesem Spezialsegment auf über eine Milliarde US-Dollar steigen. Das Management plant für das Jahr 2026 bereits eine Verdopplung der Erlöse mit photonischen Lösungen.
Die gestrige Hauptversammlung verlief derweil ohne größere Überraschungen. Die Aktionäre bestätigten die Besetzung des Direktoriums und den Wirtschaftsprüfer. Damit bleibt die personelle Kontinuität im Unternehmen gewahrt.
Charttechnische Erholung
An der Börse sorgt die Förderzusage für Erleichterung. Zuvor verlor die Aktie innerhalb eines Monats rund 33 Prozent an Wert. Mit dem aktuellen Sprung auf 47,50 Euro notiert das Papier wieder über dem 200-Tage-Durchschnitt von 44,77 Euro.
In den kommenden Wochen veröffentlicht GlobalFoundries die Ergebnisse für das zweite Quartal. Analysten achten besonders darauf, ob der Konzern die hohe Gewinnmarge des ersten Quartals verteidigen kann.
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