Gold: Das Erfolgsgeheimnis enthüllt!

Friedenssignale im Iran-Konflikt treiben den Goldpreis. Entscheidend für die weitere Entwicklung sind die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag.

Die Kernpunkte:
  • Goldpreis steigt dank Friedensoptimismus
  • US-Arbeitsmarktbericht als entscheidender Faktor
  • Physische Goldnachfrage erreicht Rekordwert
  • Morgan Stanley sieht Kurspotenzial bis 5.200 Dollar

Zehn Wochen lang belastete der Iran-Konflikt den Goldmarkt. Blockierte Ölrouten schürten globale Inflationsängste und zerschlugen die Hoffnungen auf rasche Zinssenkungen der US-Notenbank. Nun drehen erste Friedenssignale die Marktlogik komplett um. Ein weicherer US-Arbeitsmarkt könnte diese neue Rallye am Freitag weiter befeuern.

Das Iran-Paradoxon

Zu Wochenbeginn markierte das Edelmetall noch einen Tiefstand. Ein Tankerangriff in der Straße von Hormus trieb die Energiepreise nach oben. Die Folge für Investoren: Die Fed muss die Zinsen länger oben halten, was zinslose Anlagen wie Gold unattraktiv macht.

Ab Mitte der Woche änderte sich das Bild drastisch. Wachsender Optimismus über ein US-iranisches Friedensabkommen ließ die Inflationssorgen schrumpfen. Spotgold reagierte mit einem Kurssprung von rund 3,6 Prozent und kletterte bis Donnerstagabend auf über 4.750 US-Dollar je Unze.

Arbeitsmarkt als Zünglein an der Waage

Ob der Aufwärtstrend hält, entscheidet sich mit dem offiziellen US-Arbeitsmarktbericht für April. Ökonomen rechnen mit einem deutlichen Rückgang der neu geschaffenen Stellen auf rund 70.000, nachdem im März noch 178.000 Jobs entstanden waren. Ein schwacher Bericht würde die These stützen, dass die Fed bald den geldpolitischen Kurs lockert.

Indes warnen erste Indikatoren vor zu viel Optimismus. Der private ADP-Beschäftigungsbericht übertraf zur Wochenmitte die Erwartungen deutlich. Fällt der offizielle Report ähnlich robust aus, droht dem Goldpreis ein rascher Dämpfer. Der Leitzins verharrt aktuell in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Im Juni soll Kevin Warsh den Fed-Vorsitz übernehmen — baldige Zinssenkungen gelten am Markt als unwahrscheinlich.

Fundamentaldaten stützen den Preis

Unabhängig von kurzfristigen Zinswetten zeigt sich die physische Nachfrage unbeeindruckt. Im ersten Quartal kletterte der Wert der weltweiten Goldnachfrage dank des hohen Preisniveaus um fast 75 Prozent auf den Rekordwert von 193 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu kaufen Zentralbanken weiterhin massiv zu.

Analysten passen ihre Modelle entsprechend an. Morgan Stanley hält an einem ambitionierten Kursziel von 5.200 Dollar bis Ende 2026 fest. Ein schwacher Jobreport am Freitag dürfte den ersten Schritt in diese Richtung markieren. Fällt die Arbeitslosenquote jedoch unter die erwarteten 4,3 Prozent, droht Gold ein kurzfristiger Rücksetzer.

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