Gold: Erfolgreicher Weichensteller!
Der Goldpreis erholt sich, gestützt durch den 15. Monat in Folge steigender Zentralbankreserven in China. Die Märkte fokussieren sich nun auf verspätete US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten.

- Chinesische Notenbank kauft 15. Monat in Folge Gold
- Wichtige US-Daten zu Arbeitsmarkt und Inflation stehen an
- JPMorgan hebt Langfristziel für Gold deutlich an
- Kurzfristige Richtung hängt von US-Konjunkturdaten ab
Der Goldpreis zeigt sich zum Wochenstart widerstandsfähig und lässt die Turbulenzen der Vorwoche hinter sich. Verantwortlich für die Rückkehr der Käufer ist primär die anhaltende Nachfrage der chinesischen Zentralbank. Doch die eigentliche Bewährungsprobe steht den Märkten in dieser Woche erst noch bevor, wenn verspätete US-Schlüsseldaten veröffentlicht werden.
China als treibende Kraft
Ein wesentlicher Stützpfeiler für das Edelmetall bleibt der Hunger der People’s Bank of China (PBOC). Die Notenbank stockte ihre Goldreserven im Januar den 15. Monat in Folge auf. Aktuelle Daten belegen einen Anstieg der Bestände um 40.000 Feinunzen auf nunmehr 74,19 Millionen Feinunzen.
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Der Gesamtwert dieser Reserven belief sich Ende Januar auf rund 369,58 Milliarden US-Dollar. Diese konsequente physische Nachfrage aus dem offiziellen Sektor signalisiert Investoren, dass die langfristige Diversifizierungsstrategie großer Zentralbanken unvermindert anhält.
Verspätete US-Daten im Fokus
Der Markt richtet seinen Blick nun auf die US-Konjunktur. Aufgrund der kurzen Behördenschließung (Government Shutdown) Anfang Februar verschieben sich wichtige Veröffentlichungen auf diese Woche:
- Mittwoch (11. Februar): Der nachgeholte US-Arbeitsmarktbericht für Januar.
- Freitag (13. Februar): Die US-Verbraucherpreisdaten (CPI).
Diese Berichte sind entscheidend für den Zinspfad der Federal Reserve. Sollten die Daten einen robusten Arbeitsmarkt oder eine hohe Inflation zeigen, dürften die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen schwinden. Dies würde den US-Dollar stärken und Gold belasten.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der kurzfristigen Unsicherheit vor den Datenpunkten bewerten Großbanken die Aussichten positiv. JPMorgan hat das Kursziel für Ende 2026 auf 6.300 US-Dollar angehoben. Auch die Société Générale betrachtet Ziele von 6.000 US-Dollar als eher konservativ.
Kurzfristig dürfte der Handel jedoch von der Nervosität vor den Terminen am Mittwoch und Freitag geprägt bleiben. Die Richtung für die kommenden Wochen hängt maßgeblich davon ab, ob die US-Daten der Fed Spielraum für eine lockere Geldpolitik lassen oder zu einer strafferen Haltung zwingen.
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