Gold: Hochaktuelle Markteinblicke

Der Goldpreis sackte zum Wochenschluss brutal ab. Minus 9,13 Prozent am Freitag auf 4.907,50 US-Dollar – das ist die Quittung für eine Rallye, die selbst hartgesottene Edelmetall-Bullen zuletzt nervös machte. Binnen weniger Wochen war der Preis um 30 Prozent explodiert, bevor der Markt nun die Notbremse zog.
Die wichtigsten Fakten:
- Wochenabsturz um über 9 Prozent auf 4.907 USD
- Januar-Rallye von 30 Prozent vor dem Crash
- Extreme Überkauft-Signale lösten Verkaufswelle aus
- Seit Jahresanfang trotz Korrektur noch 13 Prozent im Plus
Wenn Market Maker das Handtuch werfen
Die Geschwindigkeit des Anstiegs war das eigentliche Problem. Was Mitte Januar noch als sichere Wette galt, entwickelte sich zu einem überhitzten Markt ohne Bodenhaftung. Market Maker zogen sich zurück, die Liquidität trocknete aus. Saxo Bank und Britannia Global Markets warnten bereits vor dem Absturz vor „irrationalem Überschwang“ – eine Einschätzung, die sich am Freitag bewahrheitete.
Technische Indikatoren wie der RSI bestätigen das Bild: Der Markt war extrem überkauft. Als die ersten größeren Verkaufsorders kamen, beschleunigte sich die Abwärtsbewegung mangels Käufern automatisch. Ein klassischer Flush-Out nach einer parabolen Bewegung.
Die fundamentale Rechnung geht auf
Die langfristige Story bleibt intakt. Staatsverschuldungen steigen weiter, geopolitische Spannungen schwelen im Hintergrund. Bereits im vierten Quartal 2025 lag der durchschnittliche Goldpreis über 4.100 US-Dollar – deutlich über historischen Niveaus. Zentralbanken kaufen physisches Gold nach wie vor in großem Stil, was als stabilisierender Faktor wirkt.
Analysten interpretieren den Einbruch daher als technische Bereinigung, nicht als Trendwende. Die makroökonomischen Treiber, die Gold 2025 auf neue Höhen katapultierten, sind nicht verschwunden. Sie wurden nur vorübergehend von der technischen Überhitzung überlagert.
Volatilität bleibt das Thema
Die kommenden Handelstage werden zeigen, ob Gold bei den aktuellen Niveaus einen Boden findet. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt mittlerweile fast 10 Prozent, während das Metall noch 24,5 Prozent über dem Jahrestief notiert. Mit einer annualisierten Volatilität von knapp 39 Prozent sollten Anleger auf weitere heftige Schwankungen vorbereitet sein. Die Frage ist nicht ob, sondern wann die nächste große Bewegung kommt.
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