Gold: Institutionelle greifen wieder zu
Nach deutlicher Kurskorrektur greifen Großinvestoren wieder zu Gold. Ein schwächerer US-Dollar, ETF-Zuflüsse und ein russisches Exportverbot treiben den Preis über die 4.500-Dollar-Marke.

- Starke Mittelzuflüsse in Gold-ETFs seit Januar
- Russisches Exportverbot stützt Angebotsseite
- Kursüberschreitung der 4.500-Dollar-Marke
- Technisches Kaufsignal durch RSI-Ausbruch
Nach der deutlichen Korrektur seit Jahresbeginn nutzen Großinvestoren das niedrigere Preisniveau beim Gold wieder für strategische Zukäufe. Ein schwächelnder US-Dollar und geopolitische Risiken haben am Freitag eine spürbare Gegenbewegung ausgelöst. Dabei rückte eine psychologisch wichtige Preismarke zurück in den Fokus der Händler.
Politische Signale und ETF-Zuflüsse
Verantwortlich für die Erholung zum Wochenausklang war ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. US-Präsident Trump verschob ein politisches Ultimatum auf den 6. April, was den US-Dollar-Index umgehend unter Druck setzte. Ein schwächerer Dollar macht das Edelmetall für Käufer außerhalb des Dollarraums günstiger und stützt traditionell die Nachfrage.
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Parallel dazu verzeichneten physisch hinterlegte Gold-ETFs am Freitag die höchsten Mittelzuflüsse seit Januar 2026. Da der Preis seit seinem damaligen Allzeithoch von knapp 5.590 US-Dollar um fast 20 Prozent korrigiert hatte, bewerteten institutionelle Anleger das aktuelle Niveau offenbar als attraktiven Einstiegszeitpunkt.
Angebotssorgen und Charttechnik
Auf der Angebotsseite lieferte eine Nachricht aus Russland zusätzliche Unterstützung für den Kurs. Ab dem 1. Mai gilt dort ein Exportverbot für Goldmengen über 100 Gramm. Zusammen mit der anhaltenden Nachfrage nach sicheren Häfen aufgrund der Spannungen im Nahen Osten drängte dies die leicht steigenden Renditen bei US-Staatsanleihen in den Hintergrund.
Aus technischer Sicht gelang dem Edelmetall am Freitagnachmittag der Sprung über die Marke von 4.500 US-Dollar. Das offizielle LBMA-Fixing schloss bei 4.504,15 US-Dollar, was einem Tagesplus von rund einem Prozent entspricht. Zuvor war der Relative-Stärke-Index (RSI) in den überverkauften Bereich gefallen und lieferte durch den Ausbruch nach oben ein technisches Kaufsignal. Das Edelmetall konnte sich damit wieder deutlich von seiner 200-Tage-Linie nach oben absetzen.
Für den morgigen Handelsstart am Montag blicken Marktteilnehmer nun auf die Eröffnung der asiatischen Börsen. Kann das Edelmetall das Niveau von 4.500 US-Dollar verteidigen, rechnen Analysten mit einer Fortsetzung der Bewegung in Richtung der 50-Tage-Linie bei 4.610 US-Dollar und darüber hinaus bis 4.650 US-Dollar. Ein Rückfall unter das Vormittags-Fixing vom Freitag bei rund 4.430 US-Dollar signalisiert hingegen eine weitere Konsolidierungsphase.
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