Gold: PCE-Deflator am Donnerstag entscheidend
Geopolitische Spannungen stützen den Goldpreis, während hohe US-Zinsen belasten. Die Notierung pendelt um 4.521 Dollar und sucht die Richtung.

- Krisenprämie durch Golf-Eskalation
- US-Notenbank bremst mit Zinspolitik
- Mehrheit der Analysten erwartet Konsolidierung
- Wichtige US-Konjunkturdaten am Donnerstag
Im Nahen Osten spitzt sich die Lage zu, in den USA bleiben die Zinsen oben. Für Gold entsteht daraus ein massives Spannungsfeld. Das Edelmetall pendelt sich aktuell bei 4.521 US-Dollar ein und sucht nach einer klaren Richtung.
Krisenherd treibt Absicherung
Die Krise rund um den Iran und die Straße von Hormus zwingt Investoren zum Handeln. Die wirtschaftlichen Folgen der maritimen Blockaden sind erheblich. Bereits 27 Nationen haben bei der Weltbank Notfallfinanzierungen angefragt. Diese systemischen Risiken treiben das Kapital in den sicheren Hafen. Solange eine diplomatische Lösung fehlt, stützt eine dicke geopolitische Prämie die Notierungen.
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Auf der Gegenseite bremst die US-Notenbank. Das Szenario „Higher for longer“ hält den Dollar stark und die Anleiherenditen hoch. Unverzinstes Gold verliert dadurch an Attraktivität. Das spiegelt sich auch in der Stimmung der Profis wider. Rund 62 Prozent der befragten Analysten rechnen kurzfristig mit einer Konsolidierung oder weiter nachgebenden Kursen.
Daten spiegeln Pattsituation
Ein Blick auf die Kursentwicklung bestätigt die aktuelle Hängepartie. Auf Wochensicht verlor das Edelmetall knapp ein Prozent, seit Jahresanfang verteidigen Käufer ein Plus von gut vier Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 5.450 US-Dollar ist der Kurs mittlerweile deutlich abgerückt.
Auch der gleitende 50-Tage-Durchschnitt bei rund 4.669 US-Dollar wirkt derzeit wie ein harter Widerstand. Der RSI pendelt mit einem Wert von knapp 50 im absolut neutralen Niemandsland.
In der neuen Handelswoche drohen sprunghafte Bewegungen. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Memorial Day geschlossen, was das Handelsvolumen traditionell austrocknet. Der wichtigste Termin folgt am Donnerstag. Washington veröffentlicht das revidierte US-Bruttoinlandsprodukt für das erste Quartal sowie den PCE-Deflator für April. Liegt dieses bevorzugte Inflationsmaß der Fed über den Erwartungen, droht ein Test der charttechnischen Unterstützung bei 4.300 US-Dollar.
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