Gold: Stabile Entwicklung erfreut!

Der Goldpreis erholt sich auf 4.754 US-Dollar. Eskalation am Persischen Golf und die bevorstehende Fed-Nominierung von Kevin Warsh stützen die Nachfrage.

Die Kernpunkte:
  • Goldpreis steigt auf 4.754 Dollar
  • Spannungen in der Straße von Hormus
  • Fed-Kandidat Warsh vor Senat
  • Notenbanken kaufen und verkaufen Gold

Der Goldpreis zieht wieder an. Eine Feinunze kostet aktuell rund 4.754 US-Dollar. Hinter dieser Erholung steckt eine brisante Mischung. Im Nahen Osten eskaliert die Lage auf See. Parallel dazu deutet sich in den USA ein geldpolitischer Kurswechsel an.

Brüchige Waffenruhe am Persischen Golf

US-Präsident Donald Trump hat den Waffenstillstand mit Iran verlängert. Die Bedingung: Teheran muss einen einheitlichen Friedensvorschlag vorlegen. Die US-Seeblockade iranischer Häfen bleibt indes bestehen.

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Das sorgt für massive Spannungen in der Straße von Hormus. Berichten zufolge feuerte die iranische Revolutionsgarde kürzlich auf ein Containerschiff. Die iranische Führung wertet westliche Militärschiffe in der Meerenge als klaren Vertragsbruch. Sie fordert ein Ende der Blockade. Beobachter sehen in der US-Strategie den Versuch, den diplomatischen Druck hochzuhalten.

Fed-Nominierung stützt das Edelmetall

Abseits der Geopolitik blicken Investoren auf die US-Notenbank. Kevin Warsh absolvierte am Dienstag seine Anhörung vor dem US-Senat. Er soll Jerome Powell als Fed-Chef ablösen. Warsh betonte die strikte Unabhängigkeit der Zentralbank.

Er strebt eine Verkleinerung der gigantischen Fed-Bilanz an. Marktbeobachter werten dies als Signal für eine stabilere Geldpolitik. Das untermauert die Rolle von Gold als klassischer Inflationsschutz.

Zentralbanken agieren zweigleisig

Ein weiterer Preistreiber ist die Nachfrage der Notenbanken. Hier zeigt sich ein geteiltes Bild. Schwellenländer stocken ihre Reserven massiv auf. Polen kaufte allein im Februar über 20 Tonnen des Edelmetalls. Auch Usbekistan und Kasachstan greifen weiter zu.

Andere Staaten stehen unter Zugzwang. Die Türkei verkauft Teile ihrer Goldreserven. Damit stützt die Regierung die schwächelnde Landeswährung. Russland nutzt seine Bestände zur Finanzierung der laufenden Staatsausgaben. Die Folge: Gold fungiert hier als eiserne Reserve in Krisenzeiten. Das Eurosystem hält seine Bestände derweil stabil bei rund 1,39 Billionen Euro.

Der künftige Kurs des Edelmetalls hängt nun an zwei konkreten Entwicklungen. Setzt die iranische Marine ihre Angriffe in der Meerenge fort, dürfte die Risikoprämie im Goldpreis weiter steigen. Parallel dazu warten Investoren auf die ersten Amtshandlungen von Kevin Warsh. Seine tatsächliche Bilanzpolitik wird den langfristigen Trend definieren.

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