Gold: Unvorhersehbare Wendung?

Starke US-Inflationsdaten auf der einen Seite, geopolitische Spannungen in der Straße von Hormus auf der anderen — Gold steckt dieser Tage zwischen zwei gegensätzlichen Kräften fest. Das Ergebnis: ein Markt, der sich kaum vom Fleck bewegt, aber alles andere als langweilig ist.

Zinshoffnungen verblassen

Die Februar-CPI-Daten aus den USA haben die Erwartungen an baldige Zinssenkungen der Fed spürbar gedämpft. Ein Anstieg der Verbraucherpreise um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat reicht, um die Hoffnungen auf eine lockerere Geldpolitik vorerst zu begraben. Für Gold ist das ein Problem: Ohne Zinssenkungsperspektive verlieren zinslose Anlagen an Attraktivität im Vergleich zu festverzinslichen Alternativen.

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Hinzu kommt der erstarkte Dollar. Der Dollar-Index legte in dieser Woche um 0,4 Prozent zu — was das in Dollar notierte Edelmetall für Käufer aus anderen Währungsräumen automatisch teurer macht und die globale Nachfrage bremst.

Geopolitik liefert Gegenhalt

Gleichzeitig sorgen Sicherheitsvorfälle in der Straße von Hormus für Unterstützung. Die Ereignisse trieben den Ölpreis um rund vier Prozent nach oben und schürten Sorgen über Lieferkettenunterbrechungen im Energiesektor. Für Gold wirkt das gleich doppelt: Geopolitische Unsicherheit lockt Kapital in sichere Häfen, während steigende Energiekosten die Inflationsangst weiter befeuern — und damit den Druck auf die Notenbanken erhöhen, die Zinsen länger hochzuhalten.

Strukturell bleibt die Nachfrage intakt. Zentralbanken kaufen weiterhin in erheblichem Umfang physisches Gold und reduzieren dabei ihren Anteil an US-Staatsanleihen — ein Trend, der dem Markt langfristig Rückhalt gibt.

Blick auf den PCE-Index

Nach den Abgaben zur Wochenmitte erholte sich Gold am heutigen Freitag leicht um rund 0,8 Prozent. Der nächste wichtige Gradmesser ist die anstehende Veröffentlichung des US-PCE-Preisindex — dem bevorzugten Inflationsmaß der Fed. Fallen die Daten höher als erwartet aus, dürfte der Druck auf das Edelmetall wieder zunehmen. Bestätigen sie hingegen eine nachlassende Inflation, könnten Zinssenkungshoffnungen zurückkehren und Gold neuen Auftrieb geben.

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