Gold: Zielsetzungen unverändert

Der Goldpreis bewegt sich seitwärts, gestützt von massiven Zentralbankkäufen wie in China, aber belastet durch robuste US-Daten und verschobene Zinssenkungserwartungen.

Die Kernpunkte:
  • China stockt Goldreserven 15. Monat auf
  • Starke US-Konjunkturdaten bremsen Zinsfantasien
  • Zentralbankkäufe bilden solide Preisfundamente
  • Künftige Inflationsdaten entscheiden über Richtung

Der Goldpreis verharrt in einer engen Handelsspanne. Während robuste US-Konjunkturdaten die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen zunichtemachen und den Dollar stärken, sorgen massive Zentralbankkäufe für ein stabiles Fundament. Das Edelmetall bleibt zwischen zwei mächtigen Kräften eingeklemmt.

China kauft den 15. Monat in Folge

Die People’s Bank of China hat ihre Goldreserven im 15. aufeinanderfolgenden Monat aufgestockt. Die strategische Marschrichtung ist klar: Peking diversifiziert konsequent weg vom US-Dollar und baut seine Edelmetallbestände systematisch aus. Auch die polnische Nationalbank tritt als bedeutender Käufer auf.

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Die Fakten:
* China kauft seit über einem Jahr kontinuierlich Gold
* Weitere Notenbanken folgen diesem Trend
* Gold-ETFs verzeichnen starke Zuflüsse
* Die offizielle Nachfrage stützt den Markt nachhaltig

Diese ungebrochene Nachfrage aus dem offiziellen Sektor schafft eine solide Untergrenze für den Goldpreis. Sowohl Zentralbanken als auch institutionelle Anleger setzen weiter auf das Edelmetall als Absicherungsinstrument.

US-Arbeitsmarkt durchkreuzt Zinsfantasie

Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen aus den USA haben die Zinsdebatte abrupt gedreht. Die starken Daten signalisieren der Federal Reserve: Kein Grund zur Eile bei Zinssenkungen. Der Dollar wertete daraufhin auf und macht Gold für internationale Käufer teurer.

Höhere Zinsen über einen längeren Zeitraum erhöhen die Opportunitätskosten für das Edelmetall, das keine laufenden Erträge abwirft. Festverzinsliche Anlagen gewinnen an Attraktivität. Der Markt hat seine Erwartungen für baldige Zinssenkungen deutlich zurückgefahren.

Ausblick: Inflationsdaten im Fokus

Gold pendelt zwischen den widerstreitenden Kräften. Geopolitische Risiken und die anhaltende Zentralbanknachfrage liefern Unterstützung. Ein stärkerer Dollar und verschobene Zinserwartungen deckeln das Aufwärtspotenzial. Die kommenden Inflationsdaten dürften den Ausschlag geben, welche Seite die Oberhand gewinnt. Erst dann zeichnet sich ab, ob der Markt aus der aktuellen Seitwärtsbewegung nach oben oder unten ausbricht.

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