Goldpreis LBMA: 4.782 USD vor Warsh-Anhörung
Der Goldpreis verliert deutlich und notiert unter der Marke von 4.800 Dollar. Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten und die Anhörung des Fed-Kandidaten Warsh drücken die Kurse.

- Gold notiert bei 4.782 Dollar mit deutlichem Minus
- Hoffnung auf Iran-Gespräche dämpft Nachfrage nach Gold
- Anhörung von Fed-Kandidat Warsh als Schlüsselereignis
- Fonds bauen Long-Positionen auf, sichern sich aber ab
Der Goldpreis steht unter Druck. Zwei Faktoren treffen am Dienstag zusammen: Hoffnungen auf eine Deeskalation im Nahen Osten und die Senatsanhörung des Fed-Vorsitzenden-Nominees Kevin Warsh. Das Ergebnis: Gold fällt unter die 4.800-Dollar-Marke.
Verkaufsdruck auf breiter Front
Um 13:00 Uhr CET notiert der LBMA-Goldpreis bei 4.782,21 Dollar. Das sind 38,38 Dollar oder 0,80 Prozent weniger als am Montag. Die Intraday-Spanne reicht von 4.774,56 Dollar im Tief bis 4.831,85 Dollar im Hoch.
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Der US-Dollar legt zu. Der Dollar-Index DXY klettert auf 98,26 Punkte — ein Plus von 0,16 Prozent. Das verteuert Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums und verstärkt den Abgabedruck. Asiatische Käufer nutzen die Rücksetzer dennoch für Zukäufe.
Warsh-Anhörung als Schlüsselereignis
Berichte über eine iranische Beteiligung an Verhandlungen in Pakistan dämpfen die Nachfrage nach sicheren Häfen. Der aktuelle Waffenstillstand läuft am 22. April aus — das hält die Lage angespannt.
Parallel dazu richtet der Markt den Blick auf Kevin Warsh. Der Powell-Nachfolger gilt als inflationshawk, zeigt sich aber offen für strukturelle Reformen. Seine Aussagen zur Fed-Bilanz und zum Zinspfad dürften den Goldmarkt bis Wochenende prägen. Klingt Warsh restriktiv — ohne Zinssenkungen durch Produktivitätsgewinne in Aussicht zu stellen — droht ein Test der 4.750-Dollar-Marke.
Technisches Bild und Positionierung
Nach dem Allzeithoch bei 5.417,60 Dollar befindet sich Gold in einer Konsolidierungsphase. Der RSI ist von überkauften Niveaus zurückgekommen. Der nächste Widerstand liegt bei 4.895 Dollar, die zentrale Unterstützung bei 4.700 Dollar.
Die CFTC-Daten der Woche bis zum 14. April zeigen: Große Fonds haben ihre Netto-Long-Positionen auf 98.850 Kontrakte ausgebaut — der höchste Stand seit vier Wochen. Gleichzeitig nehmen Put-Absicherungen zu. Händler sichern sich gegen Enttäuschungen bei der Warsh-Anhörung oder ein Scheitern der Iran-Gespräche ab.
Das LBMA PM-Fixing am Nachmittag liefert den nächsten Hinweis. Morgen, am 22. April, fällt die Entscheidung über den Waffenstillstand im Nahen Osten — das wird die Richtung für den Rest der Woche mitbestimmen.
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