Goldpreis LBMA: ADP-Bericht bestimmt Zinspfad

Nach einem Wochenauftakt mit Kurseinbrüchen findet Gold bei 4.558 Dollar Halt. Geopolitische Spannungen und Zinserwartungen prägen die Lage.

Die Kernpunkte:
  • Gold notiert bei 4.558 Dollar
  • Rücksetzer durch Nahost-Krise
  • Zinssenkung im Juni unwahrscheinlich
  • Rekordnachfrage aus Asien

Eskalierende Spannungen im Nahen Osten treffen auf eine hartnäckige US-Notenbank. Nach einem turbulenten Wochenauftakt stabilisiert sich der Goldpreis am Mittwoch bei rund 4.558 US-Dollar pro Feinunze. Das Edelmetall steht nun zwischen zwei Fronten: der militärischen Krise in der Straße von Hormus und den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten.

Zu Wochenbeginn rutschte der Kurs kurzzeitig auf 4.540 Dollar ab. Es war das tiefste Niveau seit Ende März. Auslöser waren Berichte über iranische Raketenangriffe auf eine US-Marine-Fregatte. Die Sorge vor einem Ölpreisschock heizte die Inflationsängste an und drückte das Edelmetall zunächst ins Minus. Inzwischen haben Käufer den Rücksetzer genutzt, sodass Gold wieder in ruhigerem Fahrwasser notiert.

Zinswende rückt in weite Ferne

Im Tagesverlauf richtet sich der Blick auf den ADP-Beschäftigungsbericht. Der Datensatz gilt als wichtiger Vorbote für die offiziellen US-Arbeitsmarktzahlen. Ein robuster Arbeitsmarkt gibt der Federal Reserve wenig Grund, die Zinsen zeitnah zu senken. Innerhalb der Notenbank wächst derweil die Uneinigkeit: Vier Mitglieder des Offenmarktausschusses stellten sich zuletzt gegen die aktuelle geldpolitische Linie.

Die Märkte haben ihre Erwartungen bereits massiv nach unten korrigiert. Laut Daten der CME Group preisen Händler die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Juni auf magere fünf Prozent ein. Die erdrückende Mehrheit geht von stabilen Raten aus. Das Festhalten an den hohen Kreditkosten begrenzt das Aufwärtspotenzial für das zinslose Edelmetall spürbar.

Rekordnachfrage aus Asien stützt

Auf der fundamentalen Seite profitiert Gold von einem enormen physischen Kaufinteresse. Im ersten Quartal kletterte die globale Nachfrage auf ein Rekordhoch von gut 1.230 Tonnen. Asiatische Investoren trieben das Wachstum maßgeblich an. Sie kauften massiv Barren und Münzen, was zu einem Anstieg in diesem Segment um 42 Prozent führte.

Aus technischer Sicht ringt der Kurs um eine klare Richtung. Auf der Oberseite blockiert ein massiver Widerstand bei 4.647 Dollar den Weg. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 4.660 Dollar würde das Chartbild wieder aufhellen und eine bullische Trendwende bestätigen.

Prallt der Preis ab, rückt das Wochentief wieder in den Fokus. Darunter wartet eine breite Unterstützungszone zwischen 4.466 und 4.423 Dollar, die Bären als nächstes Ziel anvisieren könnten.

Am 8. Mai folgen mit den Nonfarm Payrolls und den Inflationserwartungen der Universität Michigan die nächsten harten Fakten. Bis dahin wägen Marktteilnehmer die geopolitischen Risiken ab. Berichte über mögliche US-Militäroperationen gegen den Iran behalten das Potenzial, den Kurs kurzfristig neu auszurichten.

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