Goldpreis LBMA: CPI-Bericht entscheidet über 4.750 Dollar
Der Goldpreis stabilisiert sich vor wichtigen US-Inflationsdaten, während geopolitische Risiken und Zinserwartungen die Richtung vorgeben.

- Gold stabilisiert bei 4.750 Dollar
- US-Inflationsdaten im Fokus der Märkte
- Geopolitische Spannungen stützen den Preis
- Physische Nachfrage steigt, ETF-Abflüsse halten an
Gold hat seinen wichtigsten Termin der Woche noch vor sich. In der frühen asiatischen Sitzung stabilisiert sich XAU/USD nahe 4.750 Dollar, während Händler zwischen Nahost-Diplomatie und US-Inflationsrisiko abwägen. Der Markt wirkt robust, aber der Spielraum hängt am nächsten Datensatz aus Washington.
Am Montag war Gold noch auf 4.699,07 Dollar je Feinunze gefallen, ein Minus von 0,36 Prozent. Auslöser war vor allem die neue Schärfe im Konflikt zwischen den USA und Iran. Donald Trump wies die iranische Antwort auf seinen Friedensvorschlag als „völlig inakzeptabel“ zurück.
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Teheran hatte angeboten, Teile seines hochangereicherten Uranbestands in ein Drittland zu verlagern. Die Demontage der Nuklearanlagen lehnte Iran jedoch ab. Neue Angriffsandrohungen im Nahen Osten erhöhen den Druck auf den Waffenstillstand von Anfang April.
Inflation gibt den Takt vor
Für April erwarten Volkswirte beim US-Verbraucherpreisindex einen Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Jahresvergleich läge die Teuerung bei 3,7 Prozent. Das wäre für Gold heikel, weil ein heißer Inflationswert die Zinssenkungsfantasie weiter dämpfen könnte.
Bei der Kernrate werden 0,3 Prozent zum Vormonat und 2,7 Prozent zum Vorjahr erwartet. Vor allem höhere Benzinpreise könnten den Bericht belasten. Fallende Ölpreise und weichere Anleiherenditen hatten Gold zuletzt gestützt; nun muss der CPI diese Entlastung bestätigen.
Der Zinsmarkt preist kaum Lockerung ein. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Juni auf 3,25 bis 3,50 Prozent liegt nur bei 4,2 Prozent. Hohe Realzinsen bleiben damit ein Bremsklotz für ein Edelmetall, das keine laufenden Erträge abwirft.
Diplomatie hält den Markt nervös
Parallel zur Inflationsveröffentlichung laufen Handelsgespräche zwischen Chinas Vizepremier He Lifeng und US-Finanzminister Scott Bessent in Seoul. Kurz danach folgt Trumps Staatsbesuch in China. Ein sichtbarer Fortschritt könnte die Nachfrage nach sicheren Häfen kurzfristig schwächen.
Auf der anderen Seite bleibt die Straße von Hormus effektiv geschlossen. Das hält Energiepreise anfällig und verschärft die Sorge vor neuer Inflation. Genau diese Mischung ist für Gold widersprüchlich: geopolitische Risiken stützen, höhere Zinserwartungen drücken.
Nachfrage bleibt gespalten
Daten des World Gold Council zeigen eine robuste physische Nachfrage. Im ersten Quartal erreichte die globale Goldnachfrage inklusive OTC-Geschäften 1.230,9 Tonnen, ein Plus von 2 Prozent. Besonders stark blieb der Kauf von Barren und Münzen.
Westliche ETF-Investoren agieren anders. Aus nordamerikanischen Goldfonds flossen im März 12,7 Milliarden Dollar ab, der stärkste monatliche Abfluss seit mindestens fünf Jahren. Der Markt ist damit nicht einheitlich positioniert.
Technisch liegt der kurzfristige Trigger im Bereich von 4.744 Dollar. Darunter rückt der 40-Perioden-Durchschnitt um 4.706 Dollar in den Blick, darunter die Zone um 4.495 Dollar. Ein kühler CPI könnte Gold über den Widerstand schieben; ein heißer Wert würde den jüngsten Erholungsversuch schnell wieder unter Druck setzen.
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