Goldpreis LBMA: Ein freudiger Anlass

Der Goldpreis steigt trotz höherer US-Zinsen auf ein neues Jahreshoch, angetrieben von Käufern aus Asien und institutionellen Investoren. Wichtige US-Konjunkturdaten stehen an.

Die Kernpunkte:
  • Neues 52-Wochen-Hoch nach starkem Wochengewinn
  • Asiatische Käufer kompensieren ETF-Abflüsse
  • Goldman Sachs und J.P. Morgan mit hohen Kurszielen
  • US-Konjunkturdaten als nächster Preistreiber

Ein zehntägiger Waffenstillstand im Nahen Osten treibt den Goldpreis. Der Iran hält die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr offen — allerdings nur unter strengen Auflagen. Am Markt löste diese geopolitische Entspannung paradoxerweise einen massiven Kaufimpuls aus.

Das Edelmetall beendete die Handelswoche mit enormer Stärke. Der Kurs schoss am Freitag bei hohem Volumen um 3,14 Prozent nach oben und schloss bei 410,91. Damit markiert Gold exakt sein neues 52-Wochen-Hoch.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?

Der physische Spotpreis kletterte parallel dazu über die Marke von 4.850 US-Dollar je Unze. Auf Monatssicht verbucht das Asset nun einen Wertzuwachs von über 13 Prozent.

Resilienz gegen den Zinsdruck

Bemerkenswert ist die aktuelle Stärke der Käufer. Die Erholung gelang trotz steigender Anleiherenditen in den USA. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren aktuell bei rund 4,3 Prozent. Ein schwächelnder US-Dollar-Index federte diesen Gegenwind ab und machte das Edelmetall für internationale Investoren günstiger.

Im Hintergrund verschieben sich die Kapitalströme. Westliche, physisch hinterlegte Gold-ETFs verzeichneten im März massive Abflüsse im zweistelligen Milliardenbereich. Asiatische Käufer und institutionelle Schnäppchenjäger fingen diesen Verkaufsdruck jedoch vollständig auf. Hinzu kommt eine strategische Initiative der Branche: Der World Gold Council drängt darauf, Gold unter Basel III als hochliquides Qualitätsaktivum anzuerkennen.

Makro-Daten bestimmen die Richtung

In der neuen Handelswoche rückt die US-Notenbank in den Fokus. Der Leitzins verharrt in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Die Märkte preisen für April eine Zinspause ein, was das weitere Aufwärtspotenzial für zinslose Anlagen theoretisch begrenzt.

Ab Dienstag prasseln wichtige Konjunkturdaten auf die Händler ein:
– 21. April: US-Einzelhandelsumsätze für März und ADP-Beschäftigungsdaten
– 23. April: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Einkaufsmanagerindizes (PMI)
– 24. April: Inflationserwartungen der Universität Michigan

Große Investmentbanken positionieren sich bereits für den weiteren Jahresverlauf. Goldman Sachs hält an einem Kursziel von 5.400 US-Dollar fest, während J.P. Morgan sogar 6.300 Dollar ausruft.

Hält die kurzfristige Unterstützung im Bereich von 4.670 Dollar auf Spot-Basis, rückt der nächste charttechnische Widerstand bei 4.800 Dollar in den direkten Fokus der Händler.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldpreis LBMA-Analyse vom 19. April liefert die Antwort:

Die neusten Goldpreis LBMA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldpreis LBMA-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Goldpreis LBMA