Goldpreis LBMA: Goldman Sachs erhöht auf $5.400

Der Goldpreis notiert stabil bei rund 4.747 Dollar, gestützt von geopolitischen Spannungen. Die Märkte fokussieren sich nun auf US-Konjunkturdaten vor der anstehenden Fed-Sitzung.

Die Kernpunkte:
  • Geopolitische Spannungen stützen Goldpreis
  • US-Konjunkturdaten vor Fed-Sitzung im Fokus
  • Goldman Sachs hebt Preisprognose deutlich an
  • Zentralbankkäufe bieten strukturelle Unterstützung

Gold zeigt sich stabil. Nach turbulenten Handelstagen notiert der Spotpreis am Donnerstag bei rund 4.747 Dollar je Feinunze — gestützt von einer fragilen Waffenruhe im US-Iran-Konflikt und einem vollgepackten US-Datentag.

Geopolitik gibt den Takt vor

Am Mittwoch erholte sich Gold auf über 4.750 Dollar. Auslöser war die Verlängerung des Waffenstillstands durch Präsident Trump. Allerdings scheiterte eine zweite Verhandlungsrunde: Vizepresident Vance sagte seinen geplanten Besuch in Islamabad ab, nachdem Teheran über Pakistan mitteilen ließ, nicht teilzunehmen. Iran hält außerdem die Straße von Hormuz weiterhin geschlossen — solange die US-Marine Schiffe abfängt.

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Das treibt die Ölpreise. Höhere Ölpreise befeuern Inflationssorgen. Das stärkt Dollar und Anleiherenditen — und belastet Gold.

Am Dienstag war der Preis deshalb auf rund 4.700 Dollar gefallen, den tiefsten Stand seit einer Woche. Die Bestätigungsanhörung von Fed-Nominiertem Kevin Warsh verstärkte die Unsicherheit. Warsh sprach sich für ein neues Rahmenwerk zur Inflationsbekämpfung aus, ohne Details zu nennen.

Datentag vor FOMC-Sitzung

Der Markt richtet den Blick jetzt auf die US-Konjunkturdaten. Heute stehen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die April-PMI-Daten für Industrie und Dienstleister an. Am Freitag folgen die Inflationserwartungen der Universität Michigan. Am 29. April entscheidet die Fed über die Zinsen.

Das Timing ist heikel. Gold handelt in einem sensiblen Fenster direkt vor der FOMC-Sitzung. Laut CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit einer unveränderten Fed-Rate bei 99,5 Prozent. Schwächere PMI-Werte oder steigende Erstanträge könnten die Renditeerwartungen trotzdem drücken — und Gold Auftrieb geben.

Zentralbanken und institutionelle Nachfrage

Die Nachfrageseite liefert strukturelle Unterstützung. Zentralbanken kauften im Januar 2026 zwar nur fünf Tonnen Gold — deutlich weniger als der monatliche Durchschnitt von 27 Tonnen im Jahr 2025. Die Käufe verteilten sich aber auf mehr Länder. Malaysia und Südkorea stockten nach langer Pause ihre Reserven auf. China kaufte ebenfalls weiter.

Goldman Sachs hob seine Goldpreisprognose für Dezember 2026 auf 5.400 Dollar je Unze an — zuvor waren es 4.900 Dollar. Die Bank argumentiert, dass Absicherungen gegen geopolitische und geldpolitische Risiken strukturell verankert seien. JPMorgan und Goldman Sachs erwarten den Preis langfristig in einer Spanne von 4.000 bis 6.300 Dollar.

Vom Allzeithoch bei 5.602 Dollar vom 28. Januar 2026 ist Gold aktuell rund 16 Prozent entfernt. Seit Beginn des Iran-Konflikts hat der Preis mehr als acht Prozent verloren. Wie weit die Erholung trägt, hängt maßgeblich davon ab, ob die heutigen PMI-Daten die Wachstumssorgen bestätigen — oder zerstreuen.

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