Goldpreis LBMA: Konsistente Performance geboten!
Gold steigt auf 4.753 Dollar, getrieben von schwachem Dollar und geopolitischer Entspannung. Fed-Wechsel zu Warsh könnte Zinssenkungen begünstigen.

- Goldpreis steigt über drei Prozent
- Schwacher Dollar stützt Edelmetall
- Warsh-Nominierung passiert Senatsausschuss
- Technische Marke bei 4.660 Dollar entscheidend
Der Goldpreis hat sich in dieser Woche eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach einem Tief bei rund 4.521 Dollar notiert Spot-Gold am Donnerstagmorgen bei 4.753 Dollar je Unze – ein Plus von über drei Prozent gegenüber dem Wochentief, getrieben von einem schwächelnden Dollar und nachlassenden Spannungen im Nahen Osten.
Geopolitik gibt nach – Dollar auch
Verteidigungsminister Hegseth bestätigte, der vor knapp einem Monat vereinbarte Waffenstillstand halte an. Außenminister Rubio erklärte, offensive Operationen seien eingestellt worden. Diese Signale drückten die Ölpreise und dämpften Inflationssorgen – beides kommt Gold zugute.
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Der DXY-Index fiel auf rund 97,8. Ein schwächerer Dollar macht das in Dollar notierte Edelmetall für internationale Käufer günstiger und stützt die Nachfrage. Allerdings gilt: Solange US-Anleiherenditen hoch bleiben, konkurriert der verzinsliche Dollar direkt mit dem nicht-verzinslichen Metall.
Fed-Wechsel als struktureller Faktor
Die gestrige FOMC-Sitzung dürfte Jerome Powells letzte als Fed-Vorsitzender gewesen sein. Kevin Warshs Nominierung hat den Senatsausschuss für Bankwesen passiert, die Amtsübernahme ist für den 15. Mai vorgesehen. Der Leitzins bleibt vorerst bei 3,50 bis 3,75 Prozent – die Märkte sehen laut CME Group eine Wahrscheinlichkeit von knapp 95 Prozent für unveränderte Zinsen im Juni.
SoFi-CEO Anthony Noto erwartet unter Warsh eine stärkere Neigung zu Zinssenkungen: „Die Kreditmärkte leiden definitiv unter den hohen Schuldenkosten, und das wird 2027 Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, wenn 2026 keine Maßnahmen ergriffen werden.“ Eine lockerere Geldpolitik wäre strukturell positiv für Gold.
Technisches Bild: Dreieck vor Entscheidung
Auf dem Tageschart bildet sich ein Dreiecksmuster – klassisches Zeichen einer Konsolidierung vor dem nächsten Richtungsentscheid. Die entscheidende Marke liegt bei 4.660 Dollar. Ein sauberer Ausbruch und Schlusskurs oberhalb dieses Niveaus würde technisch einen Marktstrukturwechsel signalisieren und den Weg in Richtung 5.000 Dollar öffnen. Hält der Kurs diese Zone nicht, rückt die Unterstützung bei 4.250 Dollar in den Blick.
Der 200-Tage-EMA liegt bei rund 4.200 Dollar und fungiert seit dem Überschreiten der 4.000-Dollar-Marke im Oktober 2025 als zentrale Bullen-Bären-Grenze.
Die längerfristigen Kursziele klaffen weit auseinander: JPMorgan sieht Gold bis Ende 2026 bei 6.300 Dollar, Goldman Sachs bei 5.400 Dollar. Im Bärenszenario – bei einem Bruch der 4.300-Dollar-Marke – reicht der technische Rückgang bis auf 3.400 Dollar.
Die Nonfarm Payrolls für April erscheinen heute, der April-CPI folgt am 12. Mai. Beide Datenpunkte dürften darüber entscheiden, ob die Zinssenkungsdebatte wieder Fahrt aufnimmt – und damit, ob Gold seinen Erholungskurs fortsetzen kann.
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