GomSpace: 43% Umsatzwachstum und erstes Nettogewinn
Der Satellitenspezialist GomSpace erzielt erstmals einen Nettogewinn, belastet aber mit hohen Investitionen den Cashflow.

- Erster Nettogewinn der Unternehmensgeschichte
- Umsatz steigt um 43 Prozent
- Joint Venture in der Ukraine geplant
- Aktie fällt trotz Rekordzahlen
GomSpace erreicht einen finanziellen Meilenstein. Erstmals in der Firmengeschichte meldet der Satellitenspezialist einen Nettogewinn. Während die Auftragsbücher überquellen, investiert das Unternehmen massiv in die industrielle Serienfertigung von Weltraum-Infrastruktur.
Rekordumsatz und operative Wende
Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz um 43 Prozent auf 126,7 Millionen SEK. Parallel dazu verdoppelte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr auf rund 117 Millionen SEK. Dieser Zuwachs stammt primär aus dem Geschäftsbereich für Satellitensysteme, der auf standardisierte Hochvolumen-Produktion setzt.
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Unter dem Strich steht ein Nettogewinn von 20 Millionen SEK. Ein Teil dieses Ergebnisses basiert auf einem positiven Bewertungseffekt von 13 Millionen SEK aus einer Aktienkompensation für verspätete Zahlungen. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte derweil 11,2 Millionen SEK, was einer Marge von neun Prozent entspricht.
Expansion und Cashflow-Belastung
Strategisch fokussiert sich GomSpace auf neue Märkte und Kooperationen. Ein Joint Venture in der Ukraine soll souveräne Satellitenkommunikation für duale Anwendungen entwickeln. Ein technischer Validierungsflug ist für den Herbst 2026 vorgesehen, um die Systemanforderungen im Orbit zu prüfen.
An der Börse lösten die Zahlen dennoch Verkäufe aus. Die Aktie verliert am Freitag über acht Prozent und notiert bei 1,53 Euro. Belastend wirkt der negative freie Cashflow von knapp 60 Millionen SEK, der aus anhaltenden Investitionen in Forschung und Infrastruktur resultiert.
Für das Gesamtjahr 2026 bestätigt der Vorstand seine Prognose. Er erwartet einen Umsatz zwischen 550 und 650 Millionen SEK bei einer EBITDA-Marge von bis zu 12 Prozent. Ende Mai folgt die Jahreshauptversammlung, auf der die Aktionäre über die weitere Skalierung der Produktion informiert werden.
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