GoPro: GP3-Prozessor startet im Q2

GoPro stellt mit dem GP3-Chip die Weichen für KI-gestützte Videobearbeitung und erschließt mit AGV den Markt für intelligente Motorradhelme.

Die Kernpunkte:
  • Neuer GP3-Prozessor mit KI-Einheit
  • Aktie steigt um 7,5 Prozent
  • Kooperation mit AGV für Smart-Helme
  • 2,36 Millionen Abonnenten als Stütze

GoPro steht vor einem technologischen Generationswechsel. Nach einer Phase harter Kostensenkungen rückt nun die Hardware wieder in den Fokus. Das Unternehmen bereitet den Start einer neuen Chip-Plattform vor, die den Grundstein für die kommenden Jahre legen soll.

Sprung in der Prozessor-Technik

Im Zentrum der Strategie steht der neue GP3-Bildprozessor. Dieser markiert den ersten großen Architekturwechsel seit Jahren und nutzt ein 5-Nanometer-Verfahren statt der bisherigen 12-Nanometer-Technik. Eine integrierte KI-Einheit soll künftig den Videoschnitt automatisieren und das Wärmemanagement der Kameras verbessern.

An der Börse sorgt die Neuausrichtung für deutliche Kursbewegungen. Die Aktie kletterte heute um 7,5 Prozent auf 1,29 Euro. Damit setzt das Papier seinen volatilen Erholungskurs fort, nachdem der Wert innerhalb der letzten 30 Tage um rund 96 Prozent zulegte.

Expansion in den Helm-Markt

Parallel dazu treibt das Management die Diversifizierung voran. In Zusammenarbeit mit dem italienischen Hersteller AGV entwickelt GoPro intelligente Motorradhelme mit fest verbauten Sensoren und Linsen. Ziel ist es, die Aufnahmetechnik direkt in die Schutzausrüstung zu integrieren und so neue Kundengruppen im Premium-Segment zu erschließen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Strategie operativ greift. Im Mai stehen die Zahlen für das erste Quartal an. Im Fokus steht dabei das Umsatzziel für das Gesamtjahr, das der Vorstand zwischen 750 Millionen und 800 Millionen US-Dollar angesetzt hat.

Zusätzliche Stabilität soll das Dienstleistungsgeschäft liefern. Das Unternehmen zählt mittlerweile rund 2,36 Millionen Abonnenten. Diese margenstarken wiederkehrenden Einnahmen sind entscheidend, um die Schwankungen im klassischen Hardware-Verkauf auszugleichen.

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