Graphite One Aktie: 1,27 CAD-Hoch nach FAST-41-Update
Graphite One erhält positiven Genehmigungsbescheid für Alaska-Projekt. Die Aktie reagiert mit einem kurzen Kurssprung, bleibt aber unter Druck.

- Finale Genehmigung für September erwartet
- Aktie steigt auf Zwei-Wochen-Hoch
- US-Programm „Project Vault“ als Rückenwind
- Kurs bleibt unter 50-Tage-Durchschnitt
Die USA importieren aktuell 100 Prozent ihres Graphitbedarfs. Genau das könnte sich ändern— und Graphite One will daran verdienen. Eine Ankündigung Anfang der Woche hat die Aktie kurzzeitig kräftig angetrieben.
Permitting-Meilenstein in Alaska
Am Montag, dem 27. April, bestätigte das Unternehmen, dass das Graphite Creek Project in Alaska weiterhin auf Kurs für eine finale Bundesgenehmigung bis zum 29. September 2026 liegt. Grundlage ist ein koordinierter Genehmigungsplan über 13,5 Monate unter Federführung des U.S. Army Corps of Engineers. Das Projekt läuft über das FAST-41-Programm, das Umweltprüfungen für kritische Infrastruktur beschleunigen soll— als erstes Bergbauprojekt in Alaska überhaupt.
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Die Reaktion an der Börse folgte prompt. Am Dienstag legte die Aktie an der TSX Venture Exchange knapp neun Prozent zu und erreichte ein Zwei-Wochen-Hoch von 1,27 CAD. Zum Wochenschluss gab sie einen Teil der Gewinne wieder ab und schloss bei 1,15 CAD.
Rückenwind durch „Project Vault“
Zusätzlichen Schub lieferte am Donnerstag eine Meldung zur US-Rohstoffpolitik. Die Export-Import Bank der Vereinigten Staaten stellte ein milliardenschweres Programm namens „Project Vault“ vor— mit einem Volumen von zwölf Milliarden Dollar. Ziel ist zunächst der strategische Aufbau von Lagerbeständen, langfristig soll das Programm auf heimische Produktion umgestellt werden.
Graphite One plant genau das: eine vollständig integrierte Lieferkette mit einer Mine in Alaska und einer Verarbeitungsanlage in Ohio. Das Unternehmen prüft derzeit, ob auch die Ohio-Anlage unter das FAST-41-Programm fallen kann, was den Genehmigungsprozess erheblich vereinfachen würde.
Kurs unter dem gleitenden Durchschnitt
In Euro gerechnet schloss die Aktie am Freitag bei 0,80 Euro— ein Tagesplus von gut sieben Prozent, aber noch rund zwölf Prozent unterhalb des 50-Tage-Durchschnitts. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von 32 Prozent zu Buche, was zeigt, wie stark das Papier trotz der jüngsten Nachrichten unter Druck geblieben ist.
Das Graphite Creek-Vorkommen gilt laut U.S. Geological Survey als größte natürliche Graphitressource der USA, mit einer geplanten Jahresproduktion von 175.000 Tonnen Konzentrat. Ob die Bundesgenehmigung tatsächlich Ende September erteilt wird, bleibt der entscheidende Termin für das weitere Jahr.
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