Green Bridge: Labordaten aus Titac South erwartet
Green Bridge Metals erwartet Laborergebnisse aus Titac South und baut Führungsteam aus. Die Aktie zeigt trotz Kursschwankungen hohe Erwartungen an das Bohrprogramm.

- Ergebnisse aus Titac South stehen aus
- Sichtbare Sulfidmineralisierung in Bohrlöchern
- Drei neue Führungskräfte verpflichtet
- Serpentine-Bohrprogramm für 2026 geplant
Green Bridge Metals hat im Mai eine klare operative Priorität: Die Laborergebnisse aus Titac South sollen die geologische Arbeit der vergangenen Monate untermauern. Parallel baut das Unternehmen sein Team aus und bereitet das größere Serpentine-Programm in Minnesota vor. Der Kurs zeigt bereits, wie viel Erwartung in der Aktie steckt.
Titac South wird zum Prüfstein
Im Zentrum steht die erste Phase des Titac-Bohrprogramms. Green Bridge hat drei Bohrlöcher mit zusammen 1.196 Metern abgeschlossen. Beim geologischen Logging fanden sich sichtbare, chalcopyrithaltige Sulfidmineralisierungen über Abschnitte von etwa 100 bis 450 Metern.
Das ist für die Aktie der naheliegende kurzfristige Hebel. Sichtbare Mineralisierung ersetzt keine Laborwerte, kann aber die Erwartung an die Assays schärfen. Nach der Validierung will Green Bridge die Ergebnisse veröffentlichen.
Im Oxide Ultramafic Intrusion wurde Ilmenit durchgängig beobachtet. Das passt zur abgeleiteten Titac-South-Ressource von rund 46,6 Millionen Tonnen mit 15 Prozent TiO₂. Der Kupferanteil liegt im Bereich von 0,3 bis 0,4 Prozent.
Ausgewählte Bohrkerne sollen außerdem nach Kanada gehen. Dort will Green Bridge metallurgische Tests zur TiO₂-Gewinnung aus Ilmenit über das Chloridverfahren durchführen lassen. Damit rückt nicht nur die Geologie in den Blick, sondern auch die spätere Verarbeitbarkeit.
Neues Team, größeres Programm
Am 6. Mai meldete Green Bridge drei Führungszugänge: Justin Brown als Senior Geologist und Operations Manager, Jay Robbie als Senior Geologist und Technical Advisor sowie Sam Shahrokhi als Vice President of Corporate Development. Brown bringt sieben Jahre regionale Erfahrung mit und kennt den Duluth Complex aus der praktischen Arbeit.
Der Ausbau kommt nicht zufällig. Green Bridge muss Titac auswerten und Serpentine parallel vorbereiten. Bei Serpentine liegt eine abgeleitete Ressource von 279,9 Millionen Tonnen mit 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel vor.
Hinzu kommen 21,6 Millionen Tonnen in der angezeigten Kategorie. Für das erste Diamantbohrprogramm peilt Green Bridge das zweite Halbjahr 2026 an. Geplant sind sechs bis zehn Bohrlöcher über insgesamt etwa 2.000 bis 2.500 Meter.
Die Genehmigungen laufen beim Minnesota DNR. Eine erste wirtschaftliche Bewertung nimmt das Unternehmen binnen 18 Monaten ins Visier. Damit verschiebt sich der Fokus schrittweise von reiner Exploration hin zu einem strukturierteren Projektfahrplan.
Aktie bleibt nervös
Finanziell hat Green Bridge im Februar 2026 eine vollständig platzierte Privatplatzierung über 4,0 Millionen kanadische Dollar abgeschlossen; ausgegeben wurden Einheiten zu 0,12 kanadischen Dollar. Der enthaltene Warrant kann bis Februar 2029 zu 0,15 kanadischen Dollar ausgeübt werden.
Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 0,12 Euro, am Freitag ein Plus von 2,08 Prozent; seit Jahresanfang summiert sich der Gewinn auf 91,41 Prozent. Das starke Jahresplus verdeckt allerdings, wie unruhig der Titel geworden ist.
Auf Monatssicht steht ein Minus von 17,79 Prozent, der Abstand zum Jahreshoch beträgt 43,81 Prozent. Der Kurs liegt dennoch 20,29 Prozent über dem langfristigen Durchschnitt.
Die nächsten operativen Wegpunkte sind klar: validierte Titac-Assays, metallurgische Tests zur TiO₂-Gewinnung und der Genehmigungsprozess für Serpentine. Kommen die Titac-Daten in den kommenden Wochen, entscheidet sich, ob die jüngste Teamverstärkung in einen konkreten Projektschub mündet.
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