Green Bridge Metals Aktie: 0,31 Prozent Kupfer in Loch TS26-005

Erste Bohrergebnisse von Green Bridge Metals bestätigen Kupfermineralisierung. Die Aktie bleibt trotz jüngster Kursverluste im Jahresplus.

Die Kernpunkte:
  • Kupfermineralisierung in ersten Bohrungen bestätigt
  • Bohrprogramm beim Serpentine-Projekt geplant
  • Aktie trotz Rücksetzer im Jahresplus
  • Ausstehende Analyseergebnisse könnten Kurstreiber sein

Anleger warten gespannt auf die nächsten Bohrergebnisse. Green Bridge Metals hat erste Analyseergebnisse aus dem Phase-1-Diamantbohrprogramm beim Titac-Projekt in Minnesota vorgelegt. Die Aktie notiert bei 0,10 Euro – rund 55 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch.

Kupfermineralisierung bestätigt

Die ersten drei Bohrungen bestätigten breite Intervalle mit Kupfermineralisierung. Loch TS26-005 durchteufte 152 Meter mit 0,31 Prozent Kupfer, 13,7 Prozent Titandioxid und 0,15 Prozent Vanadiumpentoxid. Loch TS26-003 lieferte auf 190 Metern 0,30 Prozent Kupfer, darunter einen höhergradigen Abschnitt von 14 Metern mit 0,48 Prozent Kupfer.

Das Unternehmen bohrte insgesamt 1.196 Meter in den ersten drei Löchern. Sichtbare Chalcopyrit-Sulfidmineralisierung trat auf, Ilmenit durchzog die gesamte ultramafische Intrusion. Die Ergebnisse bestätigen die Ziele aus der 3D-VTEM-Modellierung. Ergebnisse von drei weiteren Löchern stehen noch aus.

Nächster Drill-Zyklus im Fokus

Green Bridge Metals erkundet kritische Rohstoffe im Duluth Complex von Minnesota. Die Region beherbergt Titan, Kupfer, Nickel, Kobalt, Platingruppenelemente und Vanadium. Für das zweite Halbjahr 2026 ist ein Bohrprogramm beim Serpentine-Kupfer-Nickel-Projekt geplant. Dort liegt eine abgeleitete Ressource von 279,9 Millionen Tonnen mit 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel vor.

Kurs-Rallye trotz Rücksetzer

Die Aktie legte seit Jahresanfang um 62 Prozent zu. In den letzten 30 Tagen gab sie jedoch knapp 13 Prozent nach. Der RSI liegt bei 39,4 – das Papier ist technisch leicht überverkauft. Die Volatilität bleibt mit annualisiert 63 Prozent hoch. Marktbeobachter sehen in den bevorstehenden Bohrphasen und einer unabhängigen Ressourcenaktualisierung mögliche Kurstreiber. Die ausstehenden Analyseergebnisse von Titac South könnten bereits in den kommenden Wochen für Bewegung sorgen.

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