Green Bridge Metals Aktie: 280 Millionen Tonnen Serpentine geplant

Green Bridge Metals stößt auf Kupfer, Titan und Vanadium in mehreren Bohrlöchern. Drei weitere Ergebnisse stehen noch aus.

Die Kernpunkte:
  • Mehrere Metalle in einem Bohrloch
  • Breite Kupfer- und Titanintervalle
  • Stepout-Bohrung auf neuer Anomalie
  • Serpentine-Projekt mit Ressource geplant

Kupfer, Titan, Vanadium und Platingruppenelemente in einem einzigen Bohrloch — Green Bridge Metals hat mit seinen ersten Laborergebnissen aus Minnesota ein deutlich breiteres Rohstoffprofil offenbart, als das Titac-Projekt bisher vermuten ließ. Drei von sechs Bohrlöchern liefern nun Daten. Die anderen drei könnten das Bild nochmals verändern.

Breite Intervalle, mehrere Metalle

Das Bohrloch TS26-005 durchteufte 152 Meter mit 0,31 % Kupfer, 13,7 % TiO₂ und 0,15 % V₂O₅. Bohrloch TS26-003 lieferte sogar 190 Meter mit vergleichbaren Gehalten — darunter ein hochgradigeres Intervall von 14 Metern mit 0,48 % Kupfer. Das kürzere Bohrloch TS26-002a ergab 54 Meter mit 0,20 % Kupfer und 9,3 % TiO₂.

Alle drei Bohrlöcher treffen auf Sulfidmineralisierungen innerhalb der oxidischen ultramafischen Intrusionen. CEO David Suda betont, dass die breiten Kupferinterval­le das geologische Modell stützen. Das Unternehmen sieht sich damit in einer wichtigen Phase der Systembewertung.

Das Stepout-Loch als nächster Prüfstein

Drei Bohrlöcher warten noch auf Analyseergebnisse. Eines davon ist ein Stepout-Loch, das auf eine bislang ungetestete geophysikalische Anomalie abzielt. Das ist der entscheidende Datenpunkt der kommenden Wochen.

Die abgeschlossene 3D-VTEM-Inversionsmodellierung identifiziert vier bis fünf weitere Anomalien. Sie zeigen zusammenfallende magnetische Hochwerte und leitfähige Reaktionen — dieselbe geophysikalische Signatur wie die bekannten mineralisierten Zonen. Das Management wertet das als Hinweis auf weitere Titan-Vanadium-Kupfer-Mineralisierungen in der Tiefe.

Serpentine wartet im Hintergrund

Parallel zum laufenden Programm plant Green Bridge Metals ein weiteres Bohrprogramm. Das Serpentine-Projekt trägt eine abgeleitete Ressource von knapp 280 Millionen Tonnen mit 0,37 % Kupfer und 0,12 % Nickel. Sechs bis zehn Bohrlöcher sind geplant, die Genehmigung läuft beim Minnesota DNR. Eine Erstbewertungsstudie (PEA) soll innerhalb von 18 Monaten folgen.

Die Aktie notiert aktuell bei 0,12 Euro — seit Jahresbeginn ein Plus von rund 95 %. Kurzfristig hat sich die Euphorie etwas abgekühlt: In den vergangenen 30 Tagen verlor der Kurs rund 8 %. Sobald die Ergebnisse der drei ausstehenden Bohrlöcher vorliegen, wird sich zeigen, ob sich die Mineralisierung lateral ausweitet — und ob das Stepout-Loch eine neue Zone erschließt.

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