Green Bridge Metals Aktie: Bohrung erweitert Lagerstätte
Green Bridge Metals bestätigt Mineralisierung bei Titac South und zieht die zweite Bohrphase vor, während die Aktie nahe dem Jahrestief notiert.

- 195 Meter mit Kupfer und Titandioxid
- Ungetestetes Ziel erstmals mineralisiert
- Zweite Bohrphase wird vorgezogen
- Aktie 79 Prozent unter Jahreshoch
Green Bridge Metals hat die letzten Analyseergebnisse der ersten Bohrphase am Ziel Titac South vorgelegt und damit das komplette Phase-1-Bohrprogramm im Projekt South Contact Zone im Nordosten Minnesotas abgeschlossen.
Das Unternehmen meldete für die Bohrung TS26-004A eine Abschnittslänge von 195,0 Metern mit einem Gehalt von 0,25 Prozent Kupfer und 10,18 Prozent Titandioxid. Innerhalb dieses Abschnitts lieferte ein höhergradiger Kern von 62,0 Metern 0,29 Prozent Kupfer und 10,54 Prozent Titandioxid.
Bemerkenswert ist der geologische Kontext der Bohrung: Sie traf auf ein zuvor ungetestetes geophysikalisches Ziel und bestätigte dort Mineralisierung. Für ein Explorationsunternehmen ist das mehr als eine reine Bestätigungsbohrung – es erweitert die bekannte Ausdehnung der Lagerstätte über die bisher kartierten Zonen hinaus, was die Grundlage für die nächste Programmphase stärkt.
Phase 2 wird vorgezogen
Green Bridge Metals kündigte an, die zweite Bohrphase bei Titac South infolge der abschließenden Phase-1-Ergebnisse vorzuziehen. Diese Beschleunigung war bereits vor gut einer Woche Thema, seither hat sich der Kurs kaum bewegt – ein Hinweis darauf, dass der Markt die Nachricht inzwischen eingepreist hat und nun auf konkrete Phase-2-Resultate wartet.
Die jetzt vollständig ausgewerteten Phase-1-Daten liefern dafür die Zielvorgaben: Das Unternehmen sieht in den Ergebnissen die Bestätigung, dass eine fortgesetzte Exploration des South-Contact-Zone-Projekts gerechtfertigt ist. Für Anleger bedeutet das, dass die nächste Datenlieferung nicht mehr aus Phase 1, sondern erstmals aus dem vorgezogenen Phase-2-Programm stammen dürfte.
Kursbild bleibt angespannt
Trotz der soliden geologischen Nachrichtenlage zeigt der Kurs weiterhin deutliche Schwäche. Die Aktie schloss am Dienstag bei 0,0480 Euro und notiert damit 79 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 0,2290 Euro, das im Februar erreicht wurde.
Zugleich liegt der Kurs mit 19 Prozent Abstand nicht weit über dem 52-Wochen-Tief von 0,0402 Euro, das erst Anfang September markiert wurde.
Für das Unternehmen bleibt die geologische Bestätigung neuer Ziele der zentrale Werttreiber. Mit dem Abschluss von Phase 1 und der Vorverlegung von Phase 2 verschiebt sich der Fokus nun auf die Frage, ob die nächste Bohrkampagne die Ausdehnung der Lagerstätte weiter untermauern kann.
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