Green Bridge Metals Aktie: Bohrvertrag mit Foraco International

Kapitalerhöhung von 3,3 Mio. Euro drückt Aktie um über 20 Prozent. Das frische Geld fließt in das Kupfer-Nickel-Projekt Serpentine.

Die Kernpunkte:
  • Aktie verliert nach Finanzierungsrunde deutlich
  • Bohrungen am Serpentine-Projekt genehmigt
  • RSI signalisiert überverkaufte Aktie
  • Frisches Kapital für Explorationsphase

Eine Finanzierungsrunde über umgerechnet rund 3,3 Millionen Euro hat den Kurs von Green Bridge Metals binnen einer Woche um mehr als ein Fünftel einbrechen lassen. Am Freitag folgte die Gegenbewegung: Die Aktie legte um 4,17 Prozent zu und schloss bei 0,0700 Euro. Für Anleger bleibt die Woche trotzdem ein Schock — auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 32,69 Prozent zu Buche.

Verwässerung als Preis für frisches Kapital

Am 22. Juli hat Green Bridge Metals eine Vereinbarung mit Stifel Canada geschlossen. Die Bank agiert als alleiniger Vermittler für ein „Best-Efforts“-Angebot. Das Unternehmen will bis zu 5 Millionen kanadische Dollar brutto einsammeln.

Dafür gibt Green Bridge Metals 40 Millionen Einheiten zu je 0,125 kanadischen Dollar aus. Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie und einem Warrant. Der Warrant lässt sich 36 Monate lang zu 0,155 kanadischen Dollar ausüben.

Der Markt reagierte prompt mit Verkäufen. Eine Verwässerung in dieser Größenordnung drückt naturgemäß auf den Kurs bestehender Aktionäre. Bemerkenswert bleibt dennoch: Seit Jahresbeginn liegt die Aktie trotz des jüngsten Einbruchs noch immer 36,72 Prozent im Plus.

Serpentine-Projekt geht in die Bohrphase

Das frische Kapital soll vor allem ein Ziel finanzieren: das Kupfer-Nickel-Flaggschiffprojekt Serpentine in Minnesota. Die Umweltbehörde des Bundesstaates hat den Explorationsplan kürzlich genehmigt. Green Bridge Metals hat daraufhin einen Vertrag mit Foraco International für die erste Bohrphase unterschrieben.

Das Programm sieht mindestens 1.640 Meter Diamantkernbohrungen vor. Drei Ziele stehen im Mittelpunkt:

  • Überprüfung der bestehenden Ressourcenschätzung (Mineral Resource Estimate)
  • Untersuchung des Potenzials für Platingruppenmetalle und Kobalt
  • Datensammlung für eine wirtschaftliche Vorstudie (PEA) innerhalb der kommenden 18 Monate

Serpentine verfügt aktuell über eine abgeleitete Ressource von 279,9 Millionen Tonnen mit einem Kupferäquivalent von 0,53 Prozent. Hinzu kommen 21,6 Millionen Tonnen in der angezeigten Kategorie mit 0,69 Prozent Kupferäquivalent. Das Projekt ist Teil einer breiter angelegten Strategie: Green Bridge Metals will kritische Mineralien in nordamerikanischen Tier-One-Standorten wie Minnesota und Ontario sichern — als Antwort auf die globale Debatte um sogenanntes Reshoring von Lieferketten.

Charttechnik zeigt überverkaufte Aktie

Der 14-Tage-RSI ist auf 27,9 gefallen und signalisiert damit eine überverkaufte Aktie. Solche Werte gehen häufig einer technischen Gegenbewegung voraus — genau das zeigte sich am Freitag. Der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von 0,1075 Euro bleibt mit fast 35 Prozent aber erheblich.

Die Volatilität auf 30-Tage-Basis liegt bei annualisiert 97,83 Prozent. Das unterstreicht, wie riskant die aktuelle Kombination aus Kapitalerhöhung und Explorationsphase für Anleger ist.

Die Finanzierungstranche soll nach aktuellem Stand bis Ende Juli abgeschlossen sein. Im Anschluss dürfte sich die Aufmerksamkeit der Investoren auf die ersten Analyseergebnisse der Bohrkerne aus dem Serpentine-Projekt richten.

Anzeige

Green Bridge Metals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Green Bridge Metals-Analyse vom 26. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Green Bridge Metals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Green Bridge Metals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Green Bridge Metals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Green Bridge Metals