Green Bridge Metals Aktie: Serpentine-Genehmigung vor 30. Juni
Green Bridge Metals erwartet bis Ende Juni Entscheidungen zu Genehmigung, Bohrergebnissen und US-Kupferzöllen als mögliche Kurstreiber.

- Entscheidung über Serpentine-Explorationsgenehmigung
- Ausstehende Bohrergebnisse von Titac South
- US-Kupferzoll-Empfehlung bis 30. Juni
- Ausreichende Finanzreserven für 2026
Drei Entscheidungen, alle vor dem 30. Juni — das ist die Situation, in der sich Green Bridge Metals gerade befindet. Ein Genehmigungsbescheid, ausstehende Bohrergebnisse und eine US-Kupferzollentscheidung könnten den nächsten Kursschub auslösen. Oder eben nicht.
Die Aktie schloss den Freitag bei 0,11 Euro, ein Tagesrückgang von 2,55 Prozent. Auf Wochensicht steht dennoch ein Plus von rund acht Prozent. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs fast verdoppelt — ein Anstieg von knapp 79 Prozent. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,23 Euro ist die Aktie allerdings noch weit entfernt.
Kupferzölle als Rückenwind
Bis zum 30. Juni muss der US-Handelsminister Präsident Trump eine Empfehlung zu Zöllen auf raffiniertes Kupfer vorlegen. Bereits seit dem 6. April 2026 gilt ein 50-Prozent-Zoll auf halbfertige Kupferprodukte. Eine Proklamation vom 1. Juni verlängerte das Zollregime auf Aluminium, Stahl und Kupfer bis Ende 2027. Raffiniertes Kupfer fehlt noch im Paket.
Der Markt reagiert bereits. Die US-Kupferimporte haben sich im ersten Quartal auf 533.000 Tonnen verdoppelt — Händler bauen Lagerbestände auf. Das lenkt den Blick auf heimische Vorkommen. Green Bridge Metals ist mit seinen Projekten im Duluth Complex in Minnesota direkt in diesem Thema positioniert.
Serpentine-Genehmigung: Der wichtigste Bescheid des Jahres
Das Unternehmen wartet auf eine Explorationsgenehmigung des Minnesota Department of Natural Resources für das Serpentine-Projekt. Management bezeichnet diese Entscheidung als wichtigsten Katalysator des Jahres. Der Antrag liegt seit Ende April vor.
Das Projekt trägt bereits eine angezeigte Ressource von 21,6 Millionen Tonnen mit 0,46 Prozent Kupfer. Hinzu kommt eine abgeleitete Ressource von 279,9 Millionen Tonnen mit 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel. Wird die Genehmigung erteilt, plant Green Bridge in der zweiten Jahreshälfte 2026 ein erstes Bohrprogramm mit sechs bis zehn Löchern und 2.000 bis 2.500 Metern Gesamtlänge. Das Programm soll auch Kobalt und Platingruppenelemente testen. Eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung ist innerhalb von 18 Monaten nach Bohrbeginn geplant.
Titac South: Drei Bohrlöcher noch offen
Parallel läuft die Auswertung der Phase-1-Bohrungen bei Titac South. Die ersten drei Löcher lieferten breite Kupfermineralisierung. Bohrloch TS26-005 schnitt 152 Meter mit 0,31 Prozent Kupfer. Loch TS26-003 brachte 190 Meter vergleichbarer Mineralisierung, darunter ein 14-Meter-Intervall mit 0,48 Prozent Kupfer.
Alle sechs Löcher trafen Sulfidmineralisierung — das bestätigt die Kontinuität des Systems. Die Ergebnisse der verbleibenden drei Löcher fehlen noch, darunter ein Step-out-Loch, das eine neue geophysikalische Anomalie testen soll.
Das Unternehmen galt lange als Titanium-Explorer. Die laufenden Bohrungen zeigen nun ein breiteres Bild: Kupfer, Vanadium und Platingruppenelemente ergänzen das bekannte Titandioxid-Inventar.
Solide Kasse, langer Weg
Green Bridge hält rund 4 Millionen Kanadische Dollar in der Kasse. Das reicht, um alle geplanten Explorationsarbeiten in Minnesota und Ontario bis Ende 2026 zu finanzieren — ohne frisches Kapital aufnehmen zu müssen.
Längerfristig bleibt der Zeitplan nüchtern. Eine Scoping-Studie ist für 2027 geplant, eine Vorstudie für 2029. Bis zur kommerziellen Produktion vergehen noch viele Jahre.
Die nächsten zehn Tage sind für einen Junior-Explorer ungewöhnlich ereignisreich. Bohrassays aus dem Labor und ein Genehmigungsbescheid vom Regulator — beides erwartet vor dem 30. Juni — werden zeigen, ob der Kursanstieg seit Jahresbeginn eine solide Grundlage hat.
Green Bridge Metals-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Green Bridge Metals-Analyse vom 20. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Green Bridge Metals-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Green Bridge Metals-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Green Bridge Metals: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




