Gute Ergebnisse für Lichtspezialisten Osram

Osram legt ein gutes erstes Quartal vor. Der Lichtspezialist auch München startet mit einem operativen Wachstum in das neue Geschäftsjahr.

Das Unternehmen profitierte von guten Geschäften mit LED-Chips und der Autobeleuchtung. Osram-Chef Olaf Berlien sieht die Weichen für das neue Jahrrichtig gestellt: "Verglichen zum Vorjahr haben wir unser Wachstum sogar nochmals beschleunigt. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist anhaltend stark."

Umsatzzuwachs bei Osram

Der Umsatz legte im ersten Quartal per Ende Dezember um 5,4 % auf 991 Mio. Euro zu. Das bereinigte Ebitda erhöhte sich um 4,7 % auf 179 Mio. Euro, wobei die entsprechende Marge mit 18 % geringfügig niedriger lag als noch im Vorjahr mit 18,2 %. Das Lampengeschäft Ledvance, das an ein chinesisches Konsortium verkauft werden soll, weist Osram dabei nicht mehr aus.

Der Nettogewinn des Konzerns fiel allerdings deutlich niedriger aus. Er verringerte sich im Berichtszeitraum auf 98 Mio. Euro von 337 Mio. Doch dies lag im letzten Jahr an Sondereffekten, die allerdings nur Buchgewinne in der Höhe von rund 270 Mio. Euro waren und den Überschuss etwas "verschönten". Dieses Quartal konnte Osram nur einen Einmalgewinn aus einem Grundstücksverkauf aus Korea verzeichnen.

Steigerung in allen Segmenten

Das Geschäft konnte in alle Bereichen gesteigert werden: Die LED-Komponenten erreichten ein Umsatzplus von 15 %, besonders im Automobilbereich, wovon auch auf den Bereich Specialty Lighting profitierte. Hier konnte ein Umsatzwachstum von über 8 % verbucht werden.

Auch der Leuchten-Sektor legte zu, denn der Umsatz im Segment Lighting Solutions & Systems stieg um rund 2 %. Im ersten Quartal hat Osram den Erwerb von 47,5 % an Tvilight vereinbart. Das niederländische Unternehmen bietet unter anderem Sensortechnologie und intelligente Lichtsoftware für Smart City-Lösungen an.

Prognose für das Geschäftsjahr bestätigt

Für das Geschäftsjahr 2017 bestätigt Osram den gegebenen Ausblick aus November. Für 2017 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von 5 bis 7 % auf vergleichbarer Basis. Vor diesem Hintergrund wird eine Dividende je Aktie von mindestens 1 Euro angestrebt.

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