Haemato: Investitionen drücken das Ergebnis

Das pharmazeutische Unternehmen Haemato ist spezialisiert auf den Märkten für patentfreie und patentgeschützte Arzneimittel. Der Fokus hierbei liegt auf Medikamenten gegen Krebs, HIV und anderen chronischen Erkrankungen.

© Pixabay
© Pixabay

Dass sich der Pharmamarkt einem harten Wettbewerb und massiven Preiskämpfen, verbunden mit entsprechend hohem Kostendruck, gegenüber sieht, ist nicht neu und zeichnete sich auch am Geschäftsverlauf von Haemato deutlich ab.

Haemato zeigt Profitabilitätsschwäche

Nach vorläufigen IFRS-Zahlen konnte der Konzern zwar seinen Umsatz um 13% auf 229,7 Mio. Euro im vergangenen Geschäftsjahr steigern. Das operative Ergebnis stagnierte jedoch und lag mit 8,2 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres.

Im vierten Quartal des letzten Geschäftsjahres gelang es Haemato, den Umsatz um 46% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu steigern. Auf das Gesamtergebnis wirkten sich jedoch anscheinend hohe Investitionen in den Aufbau des Geschäftsbereiches Medizinprodukte unter der Marke Haemato Med. entsprechend belastend aus.

Vorstand hofft auf das 2. Halbjahr

Der Vorstand geht davon aus, dass erste Früchte dieser Investitionen ab dem zweiten Halbjahr ablesbar sein sollten. Insgesamt sollen im laufenden Geschäftsjahr sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert werden.

Die Aktie von Haemato liegt seit Monaten in einer Seitwärtsbewegung und daran dürfte sich aller Voraussicht nach auch in den nächsten Wochen nicht viel verändern. Sollte es wie erwartet in der zweiten Jahreshälfte wieder zu spürbaren Veränderungen in der Profitabilität kommen, könnte hier wieder eine deutliche Aufwärtsbewegung in Richtung alter Höhen einsetzen.

160316 Haemato

%d Bloggern gefällt das: