Harmony Gold Aktie: Energie-Deal steht

Harmony Gold sichert sich eine hybride Energieversorgung für sein australisches Kupferprojekt Eva Copper. Die Expansion wird durch hohe Goldgewinne finanziert, während das Unternehmen mit steigenden Kosten kämpft.

Die Kernpunkte:
  • Hybride Energieversorgung für Kupferprojekt gesichert
  • Goldgewinne finanzieren Diversifizierung
  • Produktionsstart für Eva Copper 2028 geplant
  • Stabile Bilanz trotz hoher Investitionen

Harmony Gold treibt den Ausbau seines Kupfergeschäfts konsequent voran. Durch ein neues Abkommen mit dem Dienstleister Aggreko sichert sich das Unternehmen eine hybride Energieversorgung für das australische Projekt „Eva Copper“. Damit schafft der Konzern die infrastrukturelle Basis für eine Produktion, die strategisch deutlich über das klassische Goldgeschäft hinausgeht.

Fokus auf Industriemetalle

Das Projekt „Eva Copper“, das sich vollständig im Besitz von Harmony Gold befindet, markiert einen Wendepunkt im Portfolio. In den ersten fünf Betriebsjahren soll die Mine jährlich rund 65.000 Tonnen Kupferkonzentrat liefern. Über die gesamte Lebensdauer von 15 Jahren rechnet das Management mit einem Durchschnitt von 60.000 Tonnen Kupfer sowie 19.000 Unzen Gold pro Jahr. Während die ersten Bauarbeiten im laufenden Quartal anlaufen, ist der Start der kommerziellen Förderung für das zweite Halbjahr 2028 geplant.

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Die neue Energie-Infrastruktur kombiniert Solar- und Batteriespeicher mit emissionsarmen thermischen Anlagen. Diese Plattform ist darauf ausgelegt, langfristig angepasst zu werden, wobei auch die Integration von Windkraft als Option offensteht.

Gold-Gewinne finanzieren Expansion

Die finanzielle Basis für diesen Umbau lieferte zuletzt das starke Kerngeschäft. Dank hoher Goldpreise stieg der operative Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 um 61 Prozent auf 16 Milliarden Rand. Diese Erträge ermöglichen es CEO Beyers Nel, die Abhängigkeit vom Goldpreis durch Zukäufe wie die CSA-Kupfermine und die Entwicklung von „Eva Copper“ zu verringern.

Allerdings kämpft das Unternehmen mit steigenden Kosten: Die sogenannten All-in Sustaining Costs (AISC) kletterten zuletzt auf 1.180.367 Rand pro Kilogramm. Verantwortlich dafür waren unter anderem technische Probleme in der Hidden-Valley-Mine und temporäre Engpässe bei der Cyanid-Versorgung in Südafrika, welche die Ausbeute beeinträchtigten.

Bilanz und Ausblick

Trotz der hohen Investitionen bleibt die Bilanz stabil. Zum Jahreswechsel 2025/26 wies Harmony Gold eine Nettoverschuldung von 5,54 Milliarden Rand aus – ein moderater Wert angesichts einer Liquidität von fast 15 Milliarden Rand. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zum EBITDA liegt bei lediglich 0,18.

Das Management hält an seinen Zielen für das gesamte Geschäftsjahr 2026 fest:
– Goldproduktion: 1,4 bis 1,5 Millionen Unzen
– AISC-Prognose: 1.150.000 bis 1.220.000 Rand/kg
– Geplante Investitionsausgaben: 18,5 Milliarden Rand

Bis zum Ende des Geschäftsjahres strebt Harmony Gold die Rückkehr in eine Netto-Cash-Position an. Voraussetzung dafür bleibt, dass die operativen Störungen des ersten Halbjahres dauerhaft behoben sind.

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