Hecla Mining Aktie: Schulden weg, Exploration hoch
Der Silberproduzent hat seine letzten Anleihen zurückgezahlt und investiert mit 55 Millionen US-Dollar so viel wie nie zuvor in die Exploration seiner Minen in Nordamerika.

- Rückzahlung der letzten 263 Millionen US-Dollar Anleihen
- Rekord-Explorationsbudget von 55 Millionen US-Dollar
- Verkauf der Casa Berardi Mine erfolgreich abgeschlossen
- Silberreserven von über 230 Millionen Unzen gesichert
Morgen, am 9. April 2026, löst Hecla Mining seine letzten ausstehenden Senior Notes über 263 Millionen US-Dollar ein. Gleichzeitig ist der Verkauf der Casa Berardi Goldmine abgeschlossen. Der Silberproduzent aus Idaho startet damit schuldenfrei in ein neues Kapitel — und investiert so viel in Exploration wie nie zuvor.
Casa Berardi verkauft, Kapital freigesetzt
Den Verkauf der kanadischen Casa Berardi Mine an Orezone Gold Corporation schloss Hecla kürzlich ab. Hecla erhielt dabei 160 Millionen US-Dollar in bar sowie rund 65,8 Millionen Orezone-Aktien. Zusätzlich sind gestaffelte Zahlungen von bis zu 321 Millionen US-Dollar vereinbart, abhängig von künftigen Meilensteinen. Das bedeutet: Hecla trennt sich vom operativen Aufwand einer Goldmine, behält aber Zugang zu deren langfristigem Wertsteigerungspotenzial.
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Die Erlöse aus diesem Verkauf fließen direkt in die Anleihenrückzahlung. Die 7,25%-Anleihen werden zum Nennwert plus aufgelaufener Zinsen eingelöst.
Rekordbudget für die Exploration
Mit einer nahezu schuldenfreien Bilanz lenkt das Management den Fokus auf organisches Wachstum. Das Explorationsbudget für 2026 steigt auf 55 Millionen US-Dollar — fast doppelt so viel wie im Vorjahr. Schwerpunkte sind die Standorte Greens Creek, Keno Hill, Lucky Friday sowie das Nevada-Portfolio rund um die Midas-, Hollister- und Aurora-Projekte. Allein die Erwartungen für Nevada haben sich gegenüber 2025 nahezu verdreifacht.
Erste Bohrergebnisse stützen die Investitionsthese. Am Keno Hill lieferte die Bermingham-Ader 36,4 Unzen Silber pro Tonne über 21,4 Fuß und erweiterte die bekannte Mineralisierung um 140 Fuß über die bisherige Ressourcengrenze hinaus. In Greens Creek durchschnitt ein Bohrloch im East Zone 247,3 Unzen Silber pro Tonne über 7,7 Fuß — ein Treffer, der die Ressourcenbewertung nach oben verschiebt.
Reservebasis und Marktumfeld
Heclas Silberreserven lagen nach der Förderung von 17 Millionen Unzen im Jahr 2025 noch bei 231 Millionen Unzen. Die durchschnittliche Reservelebensdauer von über 13 Jahren ist laut Unternehmensangaben nahezu doppelt so hoch wie der Branchendurchschnitt. Hinzu kommen gemessene und angezeigte Ressourcen von 161 Millionen Unzen sowie abgeleitete Ressourcen von 468 Millionen Unzen.
Am Silbermarkt selbst besteht laut Unternehmensangaben ein anhaltendes Angebotsdefizit von rund 67 Millionen Unzen, während die globale Minenproduktion 2026 ein Zehnjahreshoch erreichen soll. Für das laufende Jahr peilt Hecla eine Silberförderung von 15,1 bis 16,5 Millionen Unzen an.
Mit dem Abschluss der Anleihenrückzahlung und einem Rekordexplorationsprogramm tritt Hecla Mining ins zweite Quartal 2026 als fokussierter Silberproduzent ein — mit einer bereinigten Bilanz und konkreten Wachstumsprojekten in einigen der produktivsten Bergbauregionen Nordamerikas.
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