Heidelberg Materials Aktie: 32,69 Millionen für Rückkäufe

Heidelberg Materials kauft eigene Aktien im Wert von über 30 Millionen Euro zurück. Analysten erwarten für das zweite Quartal ein organisches Umsatzplus.

Die Kernpunkte:
  • Rückkauf von 193.288 Aktien
  • Gesamtvolumen von 32,69 Millionen Euro
  • Analysten prognostizieren organisches Wachstum
  • Aktie notiert bei 175,80 Euro

Heidelberg Materials stemmt sich gegen die Jahresschwäche. Vor den neuen Quartalszahlen im Juli hat der Zementkonzern eigene Aktien für über 30 Millionen Euro erworben.

Rückkaufprogramm läuft auf Hochtouren

Allein zwischen dem 29. Juni und 3. Juli kaufte das Unternehmen 193.288 eigene Anteile zurück. Die Transaktionen sind Teil eines milliardenschweren Programms.

Das aggregierte Volumen der Käufe belief sich auf rund 32,69 Millionen Euro. Der gewichtete Durchschnittskurs lag bei 169,14 Euro je Aktie.

Die Intensität der Rückkäufe nahm zum Ende der Handelswoche ab. Während zum Auftakt noch 70.000 Stück flossen, sank das Volumen am Freitag auf 1.000 Aktien.

Analysten erwarten organisches Wachstum

Die Deutsche Bank prognostiziert für das zweite Quartal ein organisches Umsatzplus von 4,5 Prozent. Währungseffekte könnten diesen Zuwachs jedoch um schätzungsweise drei Prozent schmälern. Unter dem Strich bleibt eine Erwartung von 2,4 Prozent Wachstum.

Institute wie Goldman Sachs und Barclays halten an ihren positiven Einstufungen fest. Sie vertrauen auf die mittelfristige Ertragskraft des Baustoffkonzerns.

Marktumfeld und Bewertung

Aktuell notiert das Papier bei 175,80 Euro. Das entspricht einem leichten Tagesplus von 0,46 Prozent.

Trotz der Erholung der letzten sieben Tage verbucht die Aktie seit Jahresbeginn ein Minus von knapp 21 Prozent. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 241,70 Euro bleibt mit über 27 Prozent beträchtlich.

Der Konzern versucht den Druck durch Effizienzsteigerungen abzufedern. Marktbeobachter blicken dabei besonders auf die Inbetriebnahme moderner Ofenanlagen im französischen Airvault.

Die im Juli anstehenden Berichte werden zeigen, wie stark Energiekosten das Ergebnis belasten. Anleger achten zudem auf die konjunkturelle Entwicklung in Kernmärkten wie Nordamerika.

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