Heidelberger Druck: Es zündet noch nicht

Eigentlich wäre der Boden bereitet, dass auch die Aktie von Heidelberger Druck nach einem mehr als bescheidenen Börsenjahr 2018 zumindest noch einen versöhnlichen Jahresabschluss schaffen könnte.

Die Eckpunkte dafür wären zum einen positive Meldungen zu den Auftragseingängen im deutschen Maschinenbau. So hatten die heimischen Maschinenbauer im Oktober einen Zuwachs bei den Bestellungen um 12 % verbuchen können. Damit wurde die Stagnation der Auftragseingänge im Vormonat mehr als wett gemacht.

Shortseller reduzieren bei Heidelberger Druck

Für Heidelberger Druck ganz speziell ist es auch wichtig, dass an der Front der Shortseller etwas Entspannung zu sehen ist. Zwar sind aktuell immer noch mindestens 9,91 % der ausstehenden Aktien leer verkauft. Doch zuletzt hatte mit Citadel Advisors einer der prominentesten Leerverkäufer angekündigt, seine Position weiter zu reduzieren. Das hatte schon dazu geführt das Ende November die Aktie von Heidelberger Druck einen kleinen Run von 1,64 Euro auf rund 1,95 Euro erreichen konnte.

Begründung für die Gewinnmitnahmen

Doch mittlerweile haben wieder Gewinnmitnahmen eingesetzt. Direkt zu erklären sind diese nicht. Zu vermuten ist allerdings, dass sich die Anleger weiterhin zurückhaltend in ihrer Beurteilung zeigen, was den Umbau des Geschäftes hinzu mehr Digitalprodukten sowie einer Abonnement-Struktur angeht. Auf dieser Basis dürfte die Aktie von Heidelberger Druck wohl vorläufig immer noch als hoch spekulativ gelten.

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